„The Whale“: Norwegens neueste Attraktion für Whale-Watching

„The Whale“ in Norwegen: Hier kommst du Walen ganz nah

Es sieht aus wie die überdimensionale Schwanzflosse eines Wals: Der Name „The Whale“ eines futuristischen Bauprojekts ist auf einer der nördlichsten Inseln Norwegens Programm – Whale-Watcher aufgepasst.

Eine Visualisierung, wie der Ausblick von „The Whale“ aussehen könnte.
In den Räumlichkeiten sind auch Ausstellungen geplant.

Foto: Dorte Mandrup

Eine steinerne, lang gezogene Fläche erhebt sich auf Andøya, der nördlichsten Insel Vesterålens. Von oben wirkt sie relativ unspektakulär, das ändert sich aus einer anderen Perspektive: Eine riesige Walflosse scheint über dem norwegischen See zu schweben. Noch geben lediglich Abbildungen einen Vorgeschmack auf das, was das Bauprojekt „The Whale“ bald werden soll: ein Besucherzentrum für Whale-Watching am Polarkreis.

„The Whale“ in Nordnorwegen: Hier ziehen jährlich Wale vorbei

Ungefähr 300 Kilometer trennen Reisende auf Andøya noch von der magischen Grenze zur Arktis – eisige Temperaturen kriechen durch die Kleidung und rauer Wind weht einem hier um die Nase. Was uns bereits beim Gedanken frösteln lässt, lockt jedoch die riesigen Meeressäuger. Wale passieren auf ihrer Route die Inselgruppe der Vesterålen. Für das Schauspiel pilgern jährlich 50.000 Menschen in die Region.

Für Frostbeulen oder auch für jene, die Bootstouren zu den Walen kritisch sehen, soll „The Whale“ die neue Anlaufstelle sein. Hinter einer verglasten Panorama-Fensterfront können sie das Spektakel ganz in Ruhe beobachten. 

„The Whale“ in Bildern: So soll es aussehen

Noch gemütlicher soll es im geplanten Café werden. Das von oben zunächst schlicht wirkende Design ist dabei Absicht: Die abgerundete Form und das verwendete Material, unter anderem Stein, sollen sich in die Natur einfügen. Wie viel der Eintritt kosten wird, ist bislang nicht bekannt. Im Jahr 2022 soll das Zentrum seine Pforten öffnen.

Übrigens grenzt die Inselgruppe an die Lofoten, falls du deine Reise in die Polarregion voll ausnutzen willst. reisereporterin Nora war bereits da und hat sich in das nächtliche Farbenmeer verliebt.

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