Die australischen Bundesstaaten Queensland und New South Wales brennen auf einer Fläche von mehr als 9.800 Quadratkilometern. Das entspricht einer Fläche, die fast doppelt so groß wie das Saarland und Luxemburg zusammen ist. Insgesamt fielen bereits mehr als 200 Häuser und Schuppen den Flammen zum Opfer, drei Menschen kamen bislang ums Leben.

Und: Der schlimmste Tag wird noch erwartet. Für den morgigen Dienstag werden hohe Temperaturen, starke Winde und trockene Luft vorhergesagt. Durch diese hochentzündliche Kombination könnte es einer der gefährlichsten Buschfeuer-Tage in der australischen Geschichte werden. Das berichtet die australische Nachrichtenseite „news.com.au“.

Deshalb gilt in beiden Bundesstaaten ein Feuerverbot. Für mehrere Gebiete, darunter der Großraum Sydney, wurden Katastrophenwarnungen ausgerufen – zum ersten Mal, seit das neue Einstufungssystem vor zehn Jahren eingeführt wurde. Es ist die höchste Gefahrenstufe für Buschfeuer. 

Auswärtiges Amt warnt vor möglichen Evakuierungen

Das Auswärtige Amt warnt, dass es lokal aufgrund der Brände zu starker Luftverschmutzung kommen könne. Urlauber sollten die lokalen und sozialen Medien verfolgen und sich über die Websites der Feuerwehr von New South Wales und Queensland auf dem Laufenden halten.

Ein Feuerwehrmann steht vor brennendem Buschland in Australien.
Tausende Feuerwehrmänner kämpfen gegen die Flammen in New South Wales und Queensland. Foto: imago images/AAP/Darren Pateman
Von Buschbränden betroffene oder gefährdete Gebiete sollten möglichst komplett gemieden werden. Wer derzeit vor Ort ist, sollte außerdem die Anweisungen der lokalen Behörden befolgen – auch falls Unterkünfte evakuiert werden müssen.

Der Rural Fire Service in New South Wales hat für den morgigen Dienstag Vorhersagen veröffentlicht zu Gebieten, in denen sich die Brände vermutlich ausbreiten könnten: 

In Queensland ist auch das Umland der beliebten Reiseziele Brisbane und Gold Coast von Buschfeuern betroffen.