La Reúnion: Hand mit Hochzeitsring in totem Hai gefunden

Hand mit Hochzeitsring in totem Hai gefunden

Ein Paar wollte im Paradies La Réunion relaxen. Doch der Urlaub nahm ein schreckliches Ende: Der Mann kehrte nach einem Bad im Meer nicht zurück – nun soll seine Hand in einem toten Hai gefunden worden sein.

Die Rückenflosse eines Tigerhais.
Der vermisste Schotte könnte Opfer einer Hai-Attacke geworden sein. Forscher untersuchten den Kadaver eines drei Meter langen Tigerhais. (Symbolfoto)

Foto: imago images / Nature Picture Library

Ein Hai musste vor der Insel La Réunion im Indischen Ozean sein Leben lassen – denn er sei eine Gefahr für Urlauber, das soll die Insel entschieden haben. Offenbar zu Recht: Womöglich erwischten Forscher ausgerechnet jenen Hai, der einen Schotten (44) am vergangenen Wochenende attackiert haben könnte. 

Bei der Untersuchung am Dienstag fand das Team des Shark Security Center (CSR) eine abgetrennte Hand im Magen des Raubfisches – am Finger einen Ehering. Die DNA-Ergebnisse stehen noch aus, doch der Ring soll dem vermissten Mann gehören. 

Ehering soll vermisstem Urlauber gehören

Das berichten mehrere französische Medien, darunter der Nachrichtensender „France Info“. Es soll sich um einen Drei-Meter-Tigerhai handeln. Schilder warnen am Strand vor dem hohen Aufkommen dieser Hai-Art vor Ort.

Von Hai gefressen? Forscher finden Hand eines Vermissten auf La Réunion

Schock für seine Ehefrau, die ihren Liebsten am Samstag als vermisst meldete, nachdem dieser nach dem Schwimmen im Meer einfach nicht zurückgekehrt war. Boote, Taucher, sogar Spürhunde an Land sollen nach dem 44-Jährigen gesucht haben, bislang ohne Erfolg. Mehr als die Hand im toten Hai konnten die Suchkräfte bislang nicht finden. 

Ob der Mann nach dem Baden in der Hermitage-Lagune an der Westküste schlichtweg ertrank und dann vom Hai angebissen wurde oder von ihm tödlich attackiert worden war, bleibt ungeklärt. Um die Insel nahe Madagaskar ist es seit 2011 zu 24 Hai-Angriffen gekommen, von denen elf tödlich waren.

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