Fluglotsen-Streik: Lufthansa streicht 1.300 Flüge!

Flugbegleiter-Streik: Lufthansa streicht 1.300 Flüge!

Die Lufthansa sagt wegen des angekündigten 48-Stunden-Streiks der Flugbegleiter am Donnerstag und Freitag insgesamt 1.300 Flüge ab. 180.000 Passagiere werden von dem Ausstand betroffen sein.

Maschinen der Lufthansa am Frankfurter Flughafen.
Der Streik bei Lufthansa wird große Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben.

Foto: imago images/Marc Schüler

Flug-Hammer: 180.000 Passagiere werden vom zweitägigen Streik der Lufthansa-Flugbegleiter betroffen sein. Von 6.000 für Donnerstag und Freitag geplanten Flügen der Group werden 1.300 gestrichen: Am Donnerstag fallen 700 Verbindungen aus, am Freitag 600. Das teilte Deutschlands größte Airline am Mittwoch mit.

Die Airline veröffentlicht einen Sonderflugplan auf ihrer Website, Fluggäste können dort ihre Flugnummer eingeben und sich über den Status ihrer Verbindung informieren. 

Lufthansa-Passagiere dürfen kostenlos umbuchen

Alle Passagiere, die einen Flug für Donnerstag, 7. November, oder Freitag, 8. November, gebucht haben, sollen kostenlos auf einen Lufthansa-Group-Flug innerhalb der nächsten zehn Tage umbuchen können. Zur Lufthansa Group gehören auch Eurowings, Germanwings, Sunexpress, Lufthansa Cityline, Swiss, Edelweiss, Austrian Airlines, Air Dolomiti und Brussels Airlines.

Auf Kurzstreckenflügen innerhalb Deutschlands dürfen sie die Züge der Deutschen Bahn nutzen. Dafür müssen Passagiere ihr Ticket online in ein Bahnticket umwandeln. Die Umbuchungsmöglichkeiten gelten unabhängig davon, ob die Kunden konkret von einer Streichung betroffen sind.

Welche Rechte Flugpassagiere bei Streiks noch haben, erklärt der reisereporter in einem großen Überblick.

Darum streiken die Lufthansa-Flugbegleiter

Zu dem Flugbegleiter-Streik hat die Gewerkschaft Ufo aufgerufen. Als Begründung heißt es dazu: „Ein solches Vorgehen lässt leider nicht vermuten, dass es zu einer Einigung hinsichtlich unserer Forderungen kommen kann, sodass wir diesen Schritt als notwendig erachten und insgesamt von einer langen Auseinandersetzung mit massiven Streiks ausgehen müssen.“ Der Gewerkschaft gehe es um Gehaltserhöhungen, betriebliche Altersvorsorge und Teilzeitregelungen.

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