Lufthansa-Passagiere müssen erneut mit verspäteten oder annullierten Flügen rechnen: Noch Ende dieser Woche sollen die Flugbegleiter der deutschen Airline in den Arbeitsausstand treten und am Donnerstag sowie Freitag die Arbeit niederlegen. Das hatte die Gewerkschaft nach einer Urabstimmung und einer Mitgliederversammlung mitgeteilt.

Streik bei Lufthansa: Ufo kündigt Arbeitsniederlegung an

Die Lufthansa sei nicht auf die Gewerkschaft zugegangen und habe den Streikaufruf bereits seit vergangenem Freitag vorliegen, so der stellvertretende Vorsitzende der Ufo, Daniel Flohr, in einem Video. 

Während zuletzt die Lufthansa-Töchter Eurowings, Germanwings, SunExpress und Lufthansa Citylines bestreikt worden sind, ist nun das gesamte Lufthansa-Kabinenpersonal bei Flügen in und aus Deutschland hinaus zum Streik aufgerufen. Die Mitarbeiter werden von 0 Uhr am Donnerstag, den 7. November, bis 24 Uhr am Freitag, den 8. November, für 48 Stunden streiken.

Und: Wie auch beim letzten Streik vor rund zwei Wochen könnten die Streiks jederzeit ausgeweitet werden. Daniel Flohr forderte die Geschäftsleitung von Lufthansa daher auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um die „Spirale der Eskalation“ zu beenden. Die betroffenen Passagiere bat Marco Todte, Sprecher der Lufthansa-Tarifkommission, um Verständnis.

Lufthansa kritisiert Streikaufruf der Ufo

Lufthansa teilte auf Twitter mit, dass die Airline den Streikaufruf „auf das Schärfste“ verurteile und rechtliche Schritte dagegen prüfen werde. „Wir entschuldigen uns bei allen betroffenen Passagieren für die Unannehmlichkeiten. Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck an einem Sonderflugplan.“

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