Mit einer Jacht entlang der griechischen Inseln schippern – was wie ein echter Traumurlaub klingt, verwandelte sich für eine Neuseeländerin in eine wahre Odyssee. Im Beiboot der von ihrem britischen Ehemann gemieteten Jacht machte sie einen kleinen Ausflug zur Insel Folegandros. Doch bei dem Versuch, zurück zur Jacht zu paddeln, trieb die 47-Jährige am Freitag immer weiter aufs Mittelmeer. 

Urlauberin treibt knapp 40 Stunden in Schlauchboot vor griechischen Inseln

Erst am Sonntag, nach 37 Stunden auf dem Meer, konnte die Urlauberin gerettet werden, berichtet das Magazin „Stuff.co.nz“. Zuvor war sie auf dem kleinen Schlauchboot auf sich allein gestellt. Kurz vor der Insel Kreta, fast 75 Kilometer von Folegandros entfernt, wurde sie gesichtet.

Auch die Hafenbehörden der Inseln Ios, Milos, Naxos und Thira (Santorin) sollen mit Marinehubschraubern und Booten bei der Suche geholfen haben. 

Von ihrer Odysee erholte sich die Neuseeländerin über Nacht in einem Krankenhaus in Heraklion. „Wir haben sie lebend gefunden, aber sie war komplett erschöpft“, so ein Sprecher der Marine gegenüber der britischen „Sun“. Sie sei wegen einer Dehydrierung behandelt worden.