Top Stories

Mehr

Mehr Inspiration

FKK: Freikörperkultur im Urlaub ist mehr als nur Nacktbaden

Je weniger, desto mehr: Für viele gibt es kaum ein größeres Gefühl der Freiheit, als den ganzen Tag nackt verbringen zu können. Anhänger und Anhängerinnen der Freikörperkultur (FKK) möchten darauf auf Reisen und im Urlaub keinesfalls verzichten müssen – im Gegenteil: FKK-Urlaub erlebt aktuell einen großen Boom, einige Reiseveranstalter haben sich mittlerweile komplett auf FKK-Reisen spezialisiert.

Freikörperkultur (FKK) im Urlaub

Seinen Urlaub nackt zu verbringen – das ist nicht neu. Allerdings wird das Angebot für Fans der Freikörperkultur immer größer. Während FKK-Urlaub, insbesondere FKK-Camping, immer als „einfach“ und „naturverbunden“ galt, ist das hüllenlose Reisen mit eigenen Kreuzfahrten und Fünf-Sterne-Hotels mittlerweile sogar im Luxus-Segment angekommen. FKK-Camping erfreut sich trotzdem weiterhin großer Beliebtheit. Kein Wunder, denn zur Gruppe der FKK-Anhänger zählen einerseits Nudisten, andererseits Naturisten. Während es den Nudisten ausschließlich darum geht, sich ihrer Nacktheit zu erfreuen, haben die Naturisten einen anderen Ansatz: Auch Sie genießen es nackt zu sein, streben dabei allerdings den Einklang zur Natur an. Ein Naturist wird somit den Camping-Urlaub dem luxuriösen Kreuzfahrtschiff eindeutig vorziehen.

FKK-Urlaub ist mehr als nur Nacktbaden: Ob im Zelt oder Mobilheim auf dem Campingplatz, im Hotel oder in der Ferienwohnung, am liebsten sind die FKK-Urlauber den gesamten Tag nackt. Vom Frühstücksbuffet über den Sport am Vormittag, den Mittagsspaziergang, den Einkauf am Nachmittag und die Party am Abend. Es gibt FKK-Ferienanlagen und FKK-Campingplätze, die das ermöglichen.

Nacktbaden – nicht überall erwünscht und erlaubt

Auf Bikini und Badehose verzichten – das hat natürlich den Vorteil, dass eine nahtlose Bräune möglich ist. Aber nicht an jedem Strandabschnitt ist FKK erwünscht bzw. erlaubt. Ist der Strand nicht als FKK-Strand gekennzeichnet, wird die Freiheit, die du empfindest, von anderen schlimmstenfalls eher als öffentliches Ärgernis eingestuft. An einem sogenannten Textilstrand nackt zu baden, ist mehr als unhöflich, in einigen Ländern verstößt es sogar gegen das Gesetz: In der Türkei ist FKK komplett verboten, nicht nur an öffentlichen Stränden. Selbst am Hotelpool wird bei „oben ohne“ anders als beispielsweise in Spanien oder Italien kein Auge zugedrückt, sofern das Hotel keine explizite Erlaubnis erteilt hat. Gleiches gilt in Ägypten. Traumurlaubsziele wie die Dominikanische Republik oder die Malediven eignen sich auch nicht zum Nacktbaden– hier riskierst du empfindliche Geldstrafen. In den USA wird es noch nicht einmal gern gesehen, wenn man sich am Strand umzieht. Lass hier das Bikini-Oberteil besser an und verzichte auf das hüllenlose Sonnenbad oder Schwimmen.

Beliebte FKK-Reiseziele in Europa

In Europa ist FKK-Urlaub weit verbreitet. Deutschland beispielsweise hat eine langjährige FKK-Kultur, jedoch ist die Nacktheit hier insbesondere in der Nebensaison witterungsbedingt nicht immer möglich. Ferienanlagen, in denen man den ganzen Tag nackt verbringen kann, gibt es hierzulande zudem eher wenige, Campingplätze hingegen schon. Zu den beliebtesten FKK-Reisezielen Europas zählen Kroatien, Dänemark und Frankreich.