Ostsee-Urlaub in Laboe: Tipps und Inspiration ǀ reisereporter.de

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Laboe: Ostseebad mit maritimen Flair

„Die Sonnenseite der Kieler Förde“, so nennt sich das Ostseebad Laboe zu Recht. Der Badeort im Landkreis Plön ist einer der schönsten Häfen an der Holsteinischen Ostseeküste. Nirgendwo sonst kannst du so herrlich „Pötte kieken“, denn Laboe liegt an einer der meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt. „Schiffsgucker“ aus dem ganzen Land machen hier Urlaub, um die dicken Kreuzfahrtriesen bei der Einfahrt in die Kieler Förde zu beobachten. Doch Laboe hat noch viel mehr zu bieten: Verbring entspannte Tage an einem der drei Strände, nutz die zahlreichen kulturellen Angebote und iss fangfrischen Fisch in einem der vielen Restaurants.

Laboe ist ein Paradies für Badenixen und Wassersportler

Etwa 750 Liegeplätze für Segel- und Motorboote gibt es in den beiden Sportboothäfen des schleswig-holsteinischen Ostseebads: Der Yachthafen Laboe und die Marina „Baltic Bay“ bieten allen Komfort, und eignen sich perfekt als Ausgangspunkt für Schiffstörns aller Art. Und das nicht nur auf der Ostsee – liegen doch die „Dänische Südsee“, das Inselrevier rund um Fünen, sowie der Nord-Ostsee-Kanal mit seiner direkten Verbindung zur Nordsee in unmittelbarer Nähe. Einen Besuch wert ist auch der historische Teil des Hafens mit seinem Museumssteg.

Hochseeangeln, Windsurfen, Kitesurfen – das alles kannst du im Badeort Laboe. Wer mag, lässt sich in einer der örtlichen Segelschulen das Segeln beibringen, oder probiert auf der Ostsee die Trendsportart Stand-Up-Paddling aus. Auch bei schlechtem Wetter müssen Wasserratten hier übrigens nicht auf ihr Badevergnügen verzichten: Im Winter oder an verregneten Sommertagen lädt die Meerwasserschwimmhalle direkt an der Strandstraße von Laboe zu einem Sprung in 28 Grad warmes, reines Ostseewasser ein.

Marine-Ehrenmal als heimliches Wahrzeichen von Laboe

85 Meter hoch ist das heimliche Wahrzeichen von Laboe: Das Marine-Ehrenmal war ursprünglich zum Gedenken an die im Ersten Weltkrieg gefallen Soldaten der Kaiserlichen Marine erbaut worden – seit 1954 erinnert der wie ein Segel anmutende Turm an Seeleute aller Nationen, die auf dem Meer geblieben sind. Hast du die 341 Stufen bis zur Aussichtsplattform hoch über der Ostsee bewältigt, bietet sich dir ein atemberaubender Blick über die Holsteinische Schweiz bis hin zur Fehmarnsundbrücke – an klaren Tagen sind in der Ferne sogar die dänischen Inseln zu sehen. Am Strand vor dem Marine-Ehrenmal liegt das „U-995“. Das ausgemusterte U-Boot (Baujahr 1943) beherbergt inzwischen ein technisches Museum, in dem sich jährlich rund 120.000 Besucher über die Lebensbedingungen der Marine-Soldaten und die Schrecken des Zweiten Weltkriegs informieren.

Laboe ist zudem Heimathafen des Seenotrettungskreuzers „Berlin“ – von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Ostufer der Kieler Förde stationiert. Eine Station der DGzRS befindet sich bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts im holsteinischen Badeort – die historischen Rettungsschuppen an der Laboer Hafenstraße stehen heute unter Denkmalsschutz. 2012 wurde in Laboe das DGzRS-Informationszentrum Schleswig-Holstein eröffnet. Hier kannst du am Schiffssimulator einmal selber Seenotretter spielen, in der Bücherecke schmökern oder verschiedene Schiffsmodelle ansehen.

Entspanntes Strandleben und kulturelle Highlights

Ob Ferienhaus, Ferienwohnung oder Hotelzimmer: Im Ostseebad Laboe findest du die passende Unterkunft ganz nach deinem Geschmack. Outdoor-Fans können sich auf dem Campingplatz Bottsand neben der Marina Wendtorf direkt an der Kieler Außenförde gemütlich einrichten – ideal für ein paar entspannte Tage.

Der weitläufige Kurstrand von Laboe mit seinem feinen weißen Sand und den vielen bunten Strandkörben ist ideal für Groß und Klein, es gibt aber auch einen naturbelassenen Freistrand sowie einen großzügigen Hundestrand für Hundebesitzer. Wer sich zwischendurch gerne ein Fischbrötchen, eine Kugel Eis oder ein Stück Kuchen hinter die Kiemen schieben möchte, auf den warten in Strandnähe viele Cafés und Restaurants – zum Beispiel die Laboer Seeterrassen mit herrlichem Blick aufs Wasser.

Kultur kommt ebenfalls nicht zu kurz beim Urlaub auf der Sonnenseite der Kieler Förde: Der holsteinische Badeort punktet mit den „Laboer Lachmöwen“, einem plattdeutschen Theater am Kurpark, in dem Besucher auf originalen Sitzen aus dem Bestand des berühmten Hamburger „Ohnsorg-Theaters“ Platz nehmen und sich bei wechselnden Komödien amüsieren dürfen. Eine feste Größe im jährlichen Veranstaltungsprogramm ist auch der Laboer „Orgelsommer“. In der Anker-Gottes-Kirche geben Organisten von nah und fern rund 25 abwechslungsreiche Konzerte.

In den Sommermonaten ist der Rosengarten direkt am Hafen des Ostseebades zudem Schauplatz für zahlreiche Veranstaltungs-Highlights, wie der originelle Kunsthandwerker-Markt „Handgemacht“, das „Sommerdeck“ mit Lounge-Musik und spritzigen Cocktails sowie der „Food Truck Hafen“ mit leckerem Streetfood.

Naturerlebnisraum „Dünenlandschaft Laboe“ entdecken

Abseits vom quirligen Hafenleben kannst du am Ostufer der Kieler Förde auch Natur pur erleben. Im zehn Hektar großen Naturerlebnisraum „Dünenlandschaft Laboe“ entdeckst du Steilküste und Strandsee, Salzmiere und Meersenf, Austernfischer und Brandenten.

Die Meeresbiologische Station inmitten des Naturparks vermittelt Besuchern einen Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt der Ostsee. Die rund 30 Aquarien zeigen dir die unterschiedlichen Lebensräume von Seestern, Krebs und Scholle – wo sonst kannst du einen Hummer füttern, fragen, ob Katzenhaie eigentlich gefährlich sind oder erfahren, ob Muscheln schwimmen? Tipps und Inspiration für dienen Urlaub in Laboe findest du beim reisereporter!