Chinesische, indische, und malaysische Einflüsse prallen in Kuala Lumpur aufeinander und verschmelzen zu einer gemeinsamen Kultur. Fragt man Malaien, so sind sie stolz auf ihre bunte Mischung und die Fähigkeit im Einklang miteinander zu leben.

Nicht zu übersehen: Die Petronas Tower in Kuala Lumpur.
Die Petronas-Towers: Hier wurde unter anderem schon Mission Impossible gedreht. Foto: Julia Jerg

In den meisten China Towns der Welt findet man typisch chinesisches Essen und alles was man in China sonst so finden würde – aber eben nichts anderes. Hier in Kuala Lumpur findest du in „China Town“ und „Little India“ zwar auch traditionelle Gerichte, es ist aber auch absolut möglich, eine Wan-Tan-Suppe mit malaysischer Variation aufgetischt zu bekommen. Die Harmonie und Akzeptanz der einzelnen Kulturkreise spiegeln sich so bis auf den Teller wider.

Kein T-Shirt, dafür aber ein Ventilator: In der Küche geht es heiß her.
In den Garküchen geht es heiß zu: Da ist ein fehlendes T-Shirt plus Ventilator schon manchmal nötig. Foto: Julia Jerg

 

Willkommen im Schlaraffenland!

Wer gerne isst, kann es hier ohne schlechtes Gewissen tun! In Malaysia ist es absolut legitim und normal sechs kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. Kein Wunder, dass du an fast jeder Straßenecke kleine Imbissbuden findest, die oft bis spät in die Nacht geöffnet haben.

Auf Plastikhockern und um kleine Metalltische herum sitzen die Gäste und lassen sich malaysisch frittierte Snacks, chinesische Dim Sum Suppen, thailändische Curries oder arabisch gefüllte Pitas auftischen – in Kuala Lumpur ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Mehr braucht es nicht: In Malaysia konzentriert man sich aufs Wesentliche. Das Essen.
Plastikhocker, spartanische Metalltische: Fertig ist die Abendromantik auf Malaysisch! Foto: Julia Jerg

Street-Food wohin das Auge reicht: Die Jalan Alor Straße.
Die Hauptverkehrsader des Appetits: Die Jalan Alor Straße mit ihren hunderten Street-Food-Ständen. Foto: Julia Jerg

Beliebt ist Jalan Alor vor allem am Abend, aber du hast hier die Möglichkeit, rund um die Uhr zu speisen. Du musst allerdings erst einmal an den ambitionierten Restaurant-Promotern vorbeikommen und dich von ihnen nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Es lohnt sich daher eine Orientierungsrunde zu machen um eine Idee zu bekommen, was die Jalan Alor Straße alles zu bieten hat. Also nicht sofort am ersten Stand bleiben, sondern ruhig erst einmal die Straße auf und ab schlendern!

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Dim Sum Snacking in Kuala Lumpur.
Die Auswahl fällt nicht leicht: Verschiedene Variationen von Dim Sum warten darauf, probiert zu werden. Foto: Julia Jerg

Leckere Gerichte, die du in Kuala Lumpur unbedingt probieren solltest:

Nasi Beringin
Günstig, gesund, lecker: Streetfood in Kuala Lumpur.
Ein solcher Teller Nasi Beringin kostet etwa 1,15 Euro. Foto: Julia Jerg

Royak Mee Amam
Günstig, gesund, lecker: Streetfood in Kuala Lumpur.
Knallige Farben und Geschmacksexplosionen: In Royak Mee Amam ist gefühlt alles drin! Foto: Julia Jerg

Dim Sum
Dim Sum auf die Hand, für umgerechnet 50 Cent. Grandios!
Dim Sum sind kleine, gefüllte Teigtaschen, welche entweder in Öl frittiert oder wie Maultaschen gekocht werden. Foto: Julia Jerg

Nasi Lemak

 

Wenn du deine Zeit in Kuala Lumpur nicht nur mit Essen verbringen möchtest, kannst du natürlich auch einiges an Kulturel erleben. Die folgenden Tipps sind nur ein paar wenige Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie umfassen aber Stopps, die die verschiedenen Kulturen in Kuala Lumpur widerspiegeln.

Multikulturelle Sightseeing-Tipps:

Die Petronas Twin Towers – ein Klassiker unter den Stopps in KL 

Wohl das Wahrzeichen von Kuala Lumpur: die „Petronas Twin Towers“. Die 450 Meter Höhe reichen seit 2004 zwar nicht mehr für den Titel des größten Gebäudes der Welt, sie sind aber weiterhin weltweit die höchsten Zwillingstürme und dürfen bei keinem Besuch in Kuala Lumpur fehlen.

Ein bisschen Sightseeing muss sein: Kuala Lumpur.
Pflichtbesuch: Die Petronas-Towers gehören zum echten Touri-Trip einfach dazu. Foto: Julia Jerg

Im 86. Stock können Besucher eine schwindelerregende Aussicht genießen. Alle, die lieber am Boden bleiben, werden aber dennoch nicht enttäuscht – die Petronas bieten eine tolle Fotogelegenheit, egal aus welcher Perspektive.

  • Ticketpreis: 85 RM (rund 17,90 Euro, Stand November 2016)
  • Tipp: Am besten ab 8.30 Uhr am Eingang das Ticket kaufen, da die Besucherzahl pro Tag begrenzt ist