„Vorweg: Ich liebe Reisen. Ich bin in meiner Sportkarriere und auch privat schon unglaublich viel verreist. Und es gibt trotzdem immer noch genügend Ziele, die ich nicht kenne, aber unbedingt sehen will. Weil ich ein sehr geselliger Mensch bin, mag ich es nicht, allein zu reisen. Am liebsten mache ich Urlaub mit meiner Familie.

Das war schon so, als ich noch ein Kind war. Meine Oma hat eine kleine Wohnung im Süden von Sylt. Da sind wir immer mit meinen Eltern und meinem Bruder Jonas hingefahren. Und heute versuche ich, mindestens einmal im Jahr mit meiner Frau und unserer Tochter dort zu sein.

Ich weiß, es gibt diese Vorurteile gegen Sylt. Schampus, Schalentiere, Whisky-Meile. Aber für mich bedeutet Sylt Bodenständigkeit und Heimat. Klar, wenn mir danach ist, trinke ich auf der Whisky-Meile in Kampen auch ganz gern mal ein Glas Champagner. Aber ich habe auch schon mit einer Knolle Astra in der Hand auf dem Zeltplatz Campingurlaub gemacht.

Die großen Kontraste auf dem doch recht kleinen Raum dieser wunderschönen Insel in der Nordsee faszinieren mich bis heute. Hier findet jeder den perfekten Ort für sich, sei es eine schöne Stelle in der Natur oder ein gutes Restaurant. Wenn ich auf den Autozug fahre, den Motor abstelle und die Hände vom Lenkrad nehme, stellt sich bei mir immer wieder das totale Ferien-Feeling ein.

 

Für meine Frau Stephanie ist Oberrohrbach in der Nähe von Wien in Österreich so ein ähnlicher Herzens-Ort. Dort hat ihre Mutter ein Haus am Hang im Wald. Das totale Kontrastprogramm zu Sylt, Berge statt Strand, und jedes Jahr im Sommer auch ein Pflichtprogramm-Punkt für uns.

Moritz und Stephanie Fürste bei der Verleihung der Goldenen Sportpyramide in der Handelskammer Hamburg.
Moritz und Stephanie Fürste bei der Verleihung der Goldenen Sportpyramide in der Handelskammer Hamburg. Foto: imago/Future Image

Und als Drittes möchte ich allen, die mindestens so gern verreisen wie ich, Kapstadt ans Herz legen. Ich habe die Stadt in Südafrika durch Trainingslager mit der Hockey-Nationalmannschaft kennengelernt. Für mich war es Liebe auf den ersten Blick, die Stadt und die umliegende Landschaft sind mit das Schönste, was ich bisher gesehen habe.

Darum haben wir uns vor Weihnachten dort noch schnell eine Auszeit von einer Woche gegönnt, zusammen mit meiner Mutter.“

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