Model und Schauspielerin Barbara Meier (30) sucht im Urlaub vor allem Ruhe und sich selbst. Beides fand sie zuletzt in Baja California Sur:

„Im Januar war ich beruflich bei den Golden Globes und habe ein Reiseziel gesucht, dass in der gleichen Zeitzone liegt. Freunde haben mir von Mexiko vorgeschwärmt. Und so bin ich dann in Cabo San Lucas gelandet. Die ersten Tage lag ich tatsächlich nur am Strand, bin viel geschwommen und habe einfach abgeschaltet. Ich hatte Glück, ein Zimmer im „One and Only“-Ressort zu bekommen. Sicher einer der schönsten Orte, an denen man übernachten kann, ein wahrer Traum! Zur Begrüßung gab es erstmal einen Tequila, da fängt der Urlaub schnell an.

Barbara Meier spielt mit einem Delphin.
Barbara Meier spielt mit einem Delphin. Foto: privat

Meiers Highlight: Schwimmen mit Delfinen

Mein absolutes Highlight war das Schwimmen mit Delfinen! Ich liebe diese Tiere seit meiner Kindheit. Und ich weiß wirklich viel über sie. Am Golf von Kalifornien gibt es jede Menge Anbieter, mir war es wichtig, dass die Tiere artgerecht im Meer leben. Als ich dann den ersten Delfin gestreichelt habe, war ich richtig ehrfürchtig. Vor den Tieren, aber auch vor der Natur. Der Tag hatte einen ganz besonderen Zauber und ich habe mich wieder richtig mit der Natur eins gefühlt.
Beim Modeln oder auch Schauspielern ist es häufig so, dass man auf die Wahrnehmung anderer angewiesen ist, wie finden sie einen. Da ist mir im Urlaub die Rückbesinnung auf mich selbst wichtig und auch auf meinen Körper und meine Gesundheit.

Es ist so wichtig, eine Verbindung zu seinem Körper zu haben, sich in ihm wohlzufühlen und Spaß darin zu haben.  So habe ich das auch in meinem Buch „Dein Weg zum Glücksgewicht“ (Dorling Kindersley Verlag, 14,95 Euro) beschrieben. Die alltäglichen Probleme sind gar nicht so groß wie wir meinen.

Mit den Fischern raus aufs Meer

Und genau das habe ich auch bei meinem Ausflug in den Nachbarort San José del Cabo gemerkt. Ich gehe sehr gerne in Kirchen und war sicher eine Viertelstunde alleine in der am Marktplatz. Es war besinnlich, mal wieder ganz für sich zu sein. Draußen tobte dann der Markt. Die Kunsthandwerker haben Totenkopfschädel aus Holz und ähnlichen Materialien mit bunten Perlen und Steinen geschmückt. Ein ganz außergewöhnliches Souvenir.

Besonders in Erinnerung wird mir auch der Vormittag mit den heimischen Fischern bleiben. Ich bin mit ihnen raus auf das Meer gefahren und habe zugesehen, wie sie geangelt haben. Einen Fisch haben sie mir dann geschenkt, das Hotel war so nett und hat ihn für mich zubereitet.

Als Restaurant kann ich das Flora Farm empfehlen, das auf den Hügeln bei Cabo San Lucas liegt. Es werden nur Produkte verwendet, die im eigenen Gemüsegarten wachsen. Doch, wer jetzt denkt, es ist langweiliges Öko-Food liegt völlig falsch. Die machen spannende Cocktails, Pizza oder Karottenkuchen daraus. Nach so einer Schlemmerei bin ich dann am nächsten Tag gleich zum Stand-up-Paddeling gegangen. Zum Glück war das Meer nicht so wild! Es gibt an der Küste ein Naturphänomen namens El Arch, einen durchbrochenen Felsen, der aussieht wie ein Torbogen. Von Land her sieht er schon schön aus, aber richtig beeindruckend ist die Perspektive vom Wasser aus.“

Barbara Meiers Blick auf den Sonnenuntergang im Meer in Mexiko
Barbara Meiers Blick auf den Sonnenuntergang im Meer. Foto: privat