Streik: Zeitvertreib am Flughafen | reisereporter.de

AirBerlin-Streik: So nutzt du die Zeit am Flughafen

Dein Flug wurde gestrichen, weil AirBerlin streikt? Du bist am Flughafen gestrandet? Kein Problem. Hier sind unsere sieben Tipps, wie du dir die Zeit vertreiben kannst.

Wartezeit am Flughafen? Du kannst dir natürlich beim Lesen die Zeit vertreiben. Aber wir haben noch mehr Tipps.
Am Flughafen geht's nicht weiter? Du kannst dir natürlich beim Lesen die Zeit vertreiben. Aber wir haben noch mehr Tipps.

Foto: imago/Eibner

1. Filme-Marathon

Flug gestrichen, das ist ein Klacks. Denk immer dran: Tom Hanks hat's schlimmer getroffen. Unser Top-Film-Tipp: „The Terminal“.

Wir haben noch mehr Tipps für dich:

  1. Up in the air (immer auf Reisen sein ist auch nicht schön)
  2. Catch me if you can (Leonardo als Fake-Pilot? We like!)
  3. Snakes on a plane (nicht gucken, wenn du eine Schlangenphobie hast)
  4. Flight (waghalsige Flugmanöver & eine persönliche Tragödie) 
  5. Lost (wenn's mal wieder länger dauert ...)
Am besten klickst du dich durch die Streaming-Portale. Bei Amazon kannst du zum Beispiel Filme leihen, ansonsten gibt's auch kostenlose Probeabos bei Netflix und Co.
 
Wenn schon das Abheben nicht klappt, dann immerhin das Filmegucken. Denn:

2. Surfen

Kostenloses WLAN bekommst du an vielen Flughäfen. In Köln-Bonn surfst du rund um die Uhr gratis, Spitzenreiter! In Frankfurt & Nürnberg sind's 24 Stunden am Stück. In München & Düsseldorf sind 30 Minuten gratis, in Hamburg und Berlin eine Stunde. Danach zahlst du.

 

3. Shoppen

24 Stunden Pilotenstreik sind deine Ausrede für einen ausgedehnten Shopping-Marathon. Die besten Karten hast du, wenn du in Frankfurt lange Wartezeiten überbrücken musst. Dort kannst du in 300 Läden stöbern (die meisten sind allerdings im Sicherheitsbereich). Es folgen München, DüsseldorfHamburg. Passend zum neuen Outfit kannst du dich bei längeren Wartezeiten auch aufbrezeln lassen: In einigen Duty Free Shops kannst du dich schminken lassen.

4. Nickerchen

Ein Nickerchen geht immer. Aber: Klappt nicht auf allen Flughäfen gleich gut. In Berlin zum Beispiel gar nicht gut. In München schläfst du in Deutschland am besten: Dort hast du mehrere Ruhezonen, etliche armlehnenfreie Sitzreihen und sogar private Schlafkabinen, sogenannte Napcabs (Terminal 2, Gate H32). Die kosten aber ein wenig: Pro Stunde zahlst du tagsüber 15 Euro, nachts 10 Euro pro Stunde (Mindestbuchung: 30 Euro).

Wenn du nicht wegpennen, aber trotzdem tiefenentspannt sein willst, gönn dir eine Massage. Je nach Flughafen kannst du dich von Automatik-Sesseln oder von Menschenhänden durchkneten lassen.

5. Arztbesuch

Du hast den Arztbesuch immer vor dir hergeschoben? Dank Pilotenstreik hast du keine Ausrede mehr. Jetzt hast du definitiv die Zeit dafür. In einigen Flughäfen findest du Ärzte: Besonders in München ist die Auswahl groß: Augenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Orthopäden und und und.

6. Freizeitspaß

Du bist am Dortmunder Flughafen? Pech gehabt. Keine großen Spiel-und-Spaß-Möglichkeiten. Auch in Frankfurt könnte es noch mehr geben. Immerhin gibt’s dort aber einen Spielbereich für Kinder. Ebenso am Flughafen Stuttgart. In Düsseldorf musst du für Freizeitvergnügen gar nicht am Flughafen bleiben, denn die Innenstadt ist nur 15 Minuten mit dem Bus entfernt. Auch in punkto Spaß liegt München vorne: Im angrenzenden Besucherpark gibt's unter anderem Minigolf, einen Spielplatz & Flugzeugoldtimer. 

So ziemlich alle Flughäfen bieten übrigens Airport-Touren an. Bei denen wirst du über das Außengelände gefahren und kommst deinem Flugzeug immerhin schon mal etwas näher… Kostet zwischen 9 und 14 Euro für Erwachsene und zwischen 5 und 10 Euro für Kinder (je nach Tour).

7. Neuanfang

Bei 24 Stunden Wartezeit und Langeweile kann man schon mal ins Grübeln über das eigene Leben kommen. Flughäfen sind ein guter Ort für einen Neuanfang. Zumindest auf beruflicher Ebene kannst du dort schon weiterkommen. Denn die Agentur für Arbeit hat sich an mehreren Airports, zum Beispiel München, Frankfurt am Main und Düsseldorf, niedergelassen.

Wenn all unsere Tipps nicht helfen…

…dann werde selbst kreativ: 

 

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Die Autorin
Maike Geißler ist Redakteurin, Afrika-Fan, Abenteuer-Suchende. Seit sie drei Monate in Namibia für eine Zeitung gearbeitet hat, ist Fernweh ihr ständiger Begleiter. Hat keine Lust ... mehr
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