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Veggie-Urlaub: Traumziele & Tipps zum Flug

Du lebst vegetarisch oder vegan und planst gerade deine nächste Reise? Dann sind diese Länder genau die richtigen für dich, damit dein Urlaub nicht zum Albtraum wird.

Gemüse liegt auf einem Marktstand.
Mit ein bisschen Planung und Recherche wird deine Reise zum veganen Traum (Symbolbild).

Foto: imago/Travel-Stock-Image

Als Veganer hast du es in einigen Regionen Deutschlands noch schwer genug: Teilweise triffst du auf volles Unverständnis und andernorts gestaltet es sich immer noch als schwierig, den Leuten klarzumachen, was vegane Ernährung bedeutet. Um dir die Reiseplanung zu erleichtern, verraten wir dir die besten Städte für Veganer

Und, keine Sorge: es gibt weltweit einige Länder, die eine Fülle an veganen Restaurants und Hotels anbieten. Mit diesem Wissen kannst du dann vor Ort auf nerviges Nachfragen und Nachlesen verzichten. 

Indien: Paradies für Vegetarier – und für Veganer?

Indien ist wegen seiner kulturellen und religiösen Traditionen ein Traumland für Vegetarier. Veganer sind nicht ganz so weit verbreitet, aber Alternativen lassen sich hier finden. In Mumbai stehen dir zum Beispiel 86 vegane Restaurants zur Verfügung und in Neu Delhi knapp 50. Vegane Hotels und Unterkünfte sind aber kaum vorhanden.

Wenn du auswärts essen gehst, hier ein paar grundlegende Tipps: Naan-Brot wird häufig mit Joghurt verfeinert und in vielen Gerichten wird Ghee verwendet (indischer Butterschmalz). Hier musst du also öfter nachfragen.

Wofür sich Indien hingegen anbietet, ist die Selbstverpflegung. Die vielen Märkte bieten eine große Bandbreite an Gemüse-, Obstsorten und Gewürzen. Ein Traum für alle Fans der indischen Küche. Dabei sind sie nicht nur für den Gourmet ein Leckerbissen, sondern auch fürs Auge: Die Vielzahl an Farben, die exotischen Früchte in den großen Schalen und das rege Treiben, das hier herrscht.

Faizt: Indien ist für Veganer noch nicht ganz so easy zu bereisen, aber mit genügend Planung und Durchhaltevermögen, kommst du auch hier sorgenfrei durch deinen Urlaub.

Die USA locken viele Veganer an

In den USA liegt Kalifornien mit fast 3.000 veganen Restaurants an der Spitze. Auch die veganen Hotels sind im Golden State gut vertreten. Allerdings handelt es sich bei der Mehrzahl dieser Unterkünfte um Resorts, die ihren Fokus auf Yoga, Meditation und Gesundheitsseminare legen. Wenn das nichts für dich ist, musst du wohl noch mal auf eigene Faust recherchieren.

Eine Alternative zum veganen Hotel ist die Airbnb-Variante: Bei vegvisits.com findest du Zimmer bei Privatpersonen, die selbst vegan oder vegetarisch leben und Wert auf eine vegane Einrichtung legen. Pluspunkt: Hier lernst du gleich Leute vor Ort kennen, die dir Tipps für vegane Restaurants geben können. 

Skiurlaub im veganen Hotel

In Österreich geht das Konzept der veganen Hotels auch abseits der üblichen Resorts auf. Ein Beispiel ist das „Biolandhaus Arche“ in Eberstein. Die Unterkunft legt Wert auf eine Zimmereinrichtung mit veganen Stoffen und Materialien. Außerdem bietet die Küche leckere vegane Vollwertspezialitäten an, die du mit Ausblick auf das Ebersteiner Skigebiet genießen kannst. Das Hotel bietet eine Vielzahl von Aktivitäten vor Ort an, wie einen Kochkurs oder geführte Wandertouren.

Aber auch in der Umgebung findest du abwechslungsreiche Ausflugsziele. Bei diesem Urlaub musst du dir quasi gar keine Gedanken mehr darüber machen, ob jeder deine vegane Lebensweise respektiert und annimmt. Alternative Unterkünfte findest du beispielsweise auf veggie-hotels.com. Dort sind vegane Hotels auf der ganzen Welt gelistet. Die Auswahl lässt zwar noch zu wünschen übrig, es kommen aber ständig neue Inserate hinzu.

Der Weg in den Urlaub – informiere die Fluggesellschaft

Bevor du jedoch an deinem Urlaubsziel ankommst, hier noch ein paar wichtige Hinweise: Wenn du fliegst, dann informiere die Fluggesellschaft gleich bei der Buchung darüber, dass du eine vegane Verpflegung wünschst. Mit genügend Vorlauf kann die Airline das meist auch problemlos einrichten.

Pack dir dennoch etwas Notverpflegung ein, die du im Fall „Ok, geben wir dem Gast einfach nur die Beilagen“ snacken kannst.

Auf der sicheren Seite bei der Verständigung im Restaurant bist du mit dem „Vegan Passport“. In dem Heft stehen Erklärungen zur veganen Ernährung in sämtlichen Sprachen und als Bilder, die du bei Bedarf dem Personal vorlegen kannst, um zu klären, was du isst und was nicht. In einer Gaststätte in einem indischen Bergdorf kann das durchaus hilfreich sein.

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