Skiurlaub Österreich: Kulinarische Spezialitäten

Wenn du jetzt schon Vorfreude auf deinen Skiurlaub hast und dir das leckere Essen der Hütten und Wirtschaften einfach nach Hause holen möchtest, haben wir hier die perfekte Tipp-Liste für dich!

Österreicherische Delikatesse: Kaiserschmarrn.
Kaiserschmarrn mit Puderzucker: Typisch Österreich!

Foto: pixabay.com/ annca

Vorspeise: Bregenzerwälder Käsesuppe

Die Bregenzerwälder Käsesuppe ist eine typische Käsesuppe der Region Bregrenz und wird mit jeder Menge Bregenzer Bergkäse und frischen Kräutern gemacht. Sie ist genau so einfach, wie die Zutaten sich anhören:

  • Butterschmalz
  • 30 g Mehl
  • 500 ml Wasser
  • 200 ml Milch
  • nach Geschmack ca. 100 g Bergkäse gerieben
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Suppenwürze
Röste die Zwiebeln einfach im Butterschmalz an, indem du sie zuerst anschwitzt und dann mit dem Mehl überstreust. Jetzt wird das ganze goldgelb geröstet. Anschließend füllst du mit Wasser und Milch auf und verquirlst das ganze dabei so gut es geht, damit sich keine Klumpen bilden. Reibt jetzt den Käse rein, verquirlt weiter und richtet das ganze am Ende mit den Kräutern der Region an. Nehmt deshalb einfach, was man so typisch in heimischen Regionen findet: Petersilie, Schnittlauch, vielleicht etwas Klee und Margheriten. Fertig!

 

Vorspeise²: Schwarzbrot-Käsknödel

Die Schwarzbrot-Käsknodel sind eigentlich eine Neuerfindung der klassischen Käsknödel. Ihr Erschaffer ist Markus Fasser, Küchenchef im Restaurant Golfino in der Region Zugspitzarena.

  • 1 Zwiebel
  • Petersilie
  • Knoblauch
  • 150 g Butter
  • Öl zum Frittieren
  • 500 g altes Schwarzbrot
  • 200 g würziger Käse (Almkäse, Tiroler Graukäse)
  • 400 ml Milch
  • 3 bis 4 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat
Zu Anfang nimmst du das alte Schwarzbrot und schneidest es in Spielwürfel-große Stückchen. Reib jetzt den Käse und misch ihn mit den Brotwürfeln.
Jetzt hack die Zwiebeln und den Knoblauch so fein es geht, schwitz das alles in Butter an und gib den Mix aus Brot und Käse dazu. Würz alles grob mit Petersilie, Salz, Pfeffer und Muskat ab, gib die Eier dazu und verrühr alles. Nebenbei kannst du schon einmal vorsichtig die Milch erhitzen. Wenn sie warm ist, gießt du sie über die vorbereitete Masse aus Brot, Käse und allem anderen und lässt das ganze 10 Minuten lang ziehen.
Kleiner Tipp: Vor dem Knödel formen, mach deine Hände einmal mit kalten Wasser nass. Dann klebt die Masse nicht an deinen Händen fest. Gib die Klöße jetzt in siedendes Wasser und lass sie für 8-10 Minuten ziehen und dann auskühlen. Am Ende röstest du die Klöße in der Pfanne mit etwas Butter an, eventuell noch etwas Paniermehl dazu – fertig!

#Kasknödel Belohnung nach der anstrengenden #feierabendwanderung

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Vorspeise³: Kärntner Kasnudeln

Fangen wir mit dem grundlegenden an, dem Nudelteig.

Für den Teig für vier Personen benötigst du:

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei
  • 6 – 8 EL Wasser
Vermisch alle Zutaten und knete den Teig kräftig und lange durch, bis er lauwarm in deinen Händen liegt und schön geschmeidig ist! Rolle ihn jetzt gleichmäßig aus, so dass er überall ungefähr eine Dicke von 3-4 Millimetern hat. Steche jetzt mit einem scharfkantigen Glas Kreise aus dem Teig aus, leg sie auf einer gemehlten Arbeitsfläche beiseite und mach mit der Füllung weiter.
 
Die Füllung:
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Braune Nudelminze oder Grüne Minze
  • 1 TL Kerbel
  • 1 TL Salz
  • 50 g Butter
  • 500 g Kartoffeln (festkochend)
  • 500 g Frischkäse
 
Zuerst einmal kochst du die geschälten Kartoffeln. Während sie kochen, hackst du Knoblauch, Minze und Kerbel klein. Gib das ganze zusammen mit Frischkäse, Salz und Butter in eine Schale. Sind die Kartoffeln fertig, gibst du sie mit in die Schale und zerkleinerst alles mit einem Küchenmixer. So sollte nach einer Zeit eine sämige Masse entstehen, die Kartoffelbrei ähnelt. Von dieser Masse nimmst du jetzt entsprechend große Portionierungen ab, um damit die Hälfte deiner ausgestochenen Teig-Kreise zu bedecken. Lass etwas Rand, so dass du die andere Seite des Kreises überschlagen und die Ränder dann mit einer Gabel zusammendrücken kannst. Jetzt gibst du die geschlossenen Nudeln für kurze Zeit in siedendes Wasser, bis sie gar sind. Wenn du magst, kannst du sie anschließend noch einmal in etwas Butter oder Butterschmalz schwenken, ist aber nicht zwingend notwendig. Fertig!

 

 

Hauptgericht: Wiener Schnitzel

Kommen wir zum Klassiker! Das Wiener Schnitzel. Nicht Schnitzel Wiener Art, sondern WIENER SCHNITZEL!
Das bedeutet: Kalbfleisch, perfekte, fluffige Panade, Butterschmalz, Zitrone. So einfach ist es!
 
Zutaten für etwas 3-4 Personen:
  • 8 Scheiben Kalbsrücken (pro Scheibe 90-100 Gramm)
  • 4 Eier
  • Zitronenscheiben
  • Petersilie
  • 100-200 g Mehl (glatt)
  • 200-300 g Paniermehl
  • 400 ml Butterschmalz
  • 200 ml Pflanzenöl
  • Salz
 
Zuerst klopfst du das Schnitzel mit einem glatten Werkzeug (Riffel-Hämmer gehören der Vergangenheit an, denn sie zerstören die Fleischstruktur) auf etwa 2 bis 4 Millimeter Dicke. Achte drauf, dass die Schnitzel hinterher noch eine leichte, eigene Restfeuchtigkeit besitzen, aber auf keinen Fall nass sind. Jetzt salzt du die Schnitzel. Anschließend wendest du die Schnitzel in normalem Mehl, Typ 405. Jetzt schlägst du die Eier etwas auf. Nicht zu viel, denn: Zu lange geschlagene Eier werden zu flüssig. Wende die mit Mehl panierten Schnitzel im geschlagenen Ei, dann wende sie in den Semmelbröseln. Wichtig ist hier, nur hochwertige, feine Brösel zu verwenden.
In der Zwischenzeit solltest du nebenbei den Butterschmalz mit etwas Öl zusammen sehr stark erhitzt haben. Nimm auf keinen Fall zu wenig Schmalz. Hier gilt: Viel hilft viel. Nun leg die Schnitzel mit ausreichend Platz in die Pfanne und brate sie goldbraun von beiden Seiten, während du die Pfanne dauerhaft schwenkst. Nur so geht die Panade so fluffig und blasig auf, wie es sich für echte Wiener Schnitzel gehört. Abschließend nimmst du die Schnitzel aus der Pfanne, legst sie zum Abtropfen auf etwas Küchenrollen-Tuch und frittierst im Restfett die Petersilie am Stiel kräftig durch.
Jetzt anrichten und mit Petersilie und Zitrone garnieren – fertig. Perfekte Wiener Schnitzel!

Hauptgericht²: Schnitzel im Kürbiskernmantel

Eine Alternative zum Klassiker: Das Schnitzel im Kürbiskernmantel!

Im Prinzip läuft hier alles genau so ab, wie beim Wiener Schnitzel, nur dass du die Semmelbrösel-Panade durch eine eigene aus Kürbiskernen ersetzt und dem verrührten Ei einen Schuss Sahne hinzufügst. Dazu nimmst du 600 Gramm Kürbiskerne und mahlst diese klein. (Geht zum Beispiel mit einer Küchenmaschine oder einem Pürierstab)

Was du für die Panade brauchst:

 

  • 4 Eier
  • 2 EL Sahne
  • Salz & Pfeffer
  • 600 g Kürbiskerne
  • etwas Mehl

#kürbiskernschnitzel#

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Hauptgericht³: Steirisches Backhendl

Hierfür kannst du dir entweder den Aufwand machen und ganze Hähnchen selbst zerlegen oder du kaufst direkt Hähnchenbrust und Keulen. Wirklich wichtig ist hier, auf die Qualität zu achten: Günstige Hähnchen enthalten einfach zu viel Wasser, als das die Backhendl am Ende richtig lecker werden. Gib also ruhig mal einen Euro mehr für die Qualität deiner Zutaten aus!

Zuerst wäscht du nun die Hähnchenstücke und trocknest sie anschließend ab. Nun würzt du das Fleisch mit Cayennepfeffer und Salz, wendest es wie beim Wiener Schnitzel in Mehl, anschließend im gequirlten Ei (nach Geschmack kannst du dem Ei einen Schuss Buttermilch hinzufügen) und dann in den Semmelbröseln. Nun verteilst du die panierten Stücke auf einem Backblech mit Backpapier, beträufelst sie mit etwas Öl und schiebst sie dann für 30 Minuten in den auf 220°C vorgeheizten Ofen bei Heißluft. Danach etwas das Fett abtropfen lassen, mit Zitrone garnieren, fertig! Guten Appetit!

Zutaten für zwei Personen:

  • Fleisch und Keulen von 2 Hähnchen
  • Sonnenblumenöl
  • 2 Zitronen
  • 3 Eier
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • 100 g Mehl
  • 150 g Semmelbrösel

 

Dessert: Kaiserschmarrn

Das wohl bekannteste Dessert neben dem typischen Apfelstrudel ist der Kaiserschmarrn. Die fluffig-leichte Pfannkuchen-ähnliche Köstlichkeit ist einfacher zuzubereiten, als du denkst. Also, los gehts!

Zuerst rührst du das Mehl mit der Milch und ein wenig Salz zu einer flüssigen, gleichmäßigen Masse. Dann gibst du die Eier dazu, welche du nur noch unterhebst: Nicht mehr richtig durchschlagen!

Jetzt erhitze ein bisschen Öl in einer Pfanne. Ist der Kaiserschmarrn jetzt herrlich gelb-golden, wendest du ihn einmal im Stück und backst ihn, bis er fast fertig ist. Jetzt erst kommt der Zucker drüber, dazu etwas Butter geben, in kleine Stücke zerreissen und das ganze unter Schwenken ein wenig anrösten. Wenn du magst, kannst du auch noch Rosinen dazu geben.

Richte das ganze auf einem Flachen Teller an, geh mit reichlich Puderzucker drüber und – das wars.

Tipp: Wenn es dir schmeckt, kannst du dazu auch noch Vanillesoße und kandierte Walnüsse servieren.

Was du brauchst:

  • 240 g glattes Mehl
  • 0,5 Liter Milch
  • 5 EL Kristallzucker
  • 8 Eier
  • Salz
  • Butter, Öl
  • Rosinen
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Der Autor
Medien-Nerd und Sneakersammler, sprich' mich auf Barcelona an, wenn du Fernweh-Monologe ertragen kannst. Mit mir kann man kochen und dabei über Gott und die Welt und Kneipenkultur ... mehr
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