(Fast) ohne Geld sofort hier weg

Reisen muss nicht immer viel Geld kosten! Nimm Abschied von Hotels, Flugzeugen, Restaurants und ausschweifenden Clubnächten. Wir verraten dir, wie du ohne horrende Kosten um die Welt kommst.

Rucksack packen und los! Mit Backpacking quer um die Welt.
Backpacking: Vermutlich der günstigste Weg zu reisen!

Foto: pixabay.com/ pexels

1. Keine Pläne machen

Wer nicht plant, kommt weit: Leg dich nicht zu sehr fest! Spontane Buchungen von Flügen, Zugreisen und Hotels eröffnen dir oft Schnäppchen-Angebote in Form von Restplätzen oder stornierten Raumbuchungen. Check dafür zum Beispiel einschlägige Seiten wie Scyscanner und L'Tur. Wichtig: Während du nach Angeboten suchst, lösch zwischenzeitlich immer wieder die gespeicherten Cookies in deinen Browsereinstellungen und deinen Suchverlauf! Denn über die Cookies speichern Vergleichsportale deine Suchanfragen und bieten dir nach und nach immer teurere Angebote an. Die echten Schnapper gibt es also nur bei einem unbefleckten Suchverlauf.

 

2. Arbeit bringt Unabhängigkeit

Arbeitskraft wird benötigt, verrichtete Arbeit wird belohnt, Lohn bringt Einkommen, Einkommen bringt Unabhängigkeit. Es ist so einfach! Work and Travel, Farmarbeit, Barkeeper-Jobs, Housekeeping, Au-Pair-Jobs, Messe-Begleitung oder Übersetzungsarbeit: Es gibt immer Möglichkeiten im Ausland Geld zu verdienen. Besonders für Online-Übersetzungen gibt es zahlreiche Angebote. Alles was du dafür brauchst ist ein Internet-Café und etwas Zeit. Wenn dir der Sinn mehr nach handwerklicher Arbeit unter freiem Himmel steht, sind zahlreiche Jobs als Farmarbeiter etwas für dich. Von Äpfelpflücken in der Toskana bis zum Schafe hüten mit dem Quad in Neuseeland: Die Möglichkeiten sind vielfältig und um den ganzen Globus verteilt!

Übrigens: Es lohnt sich, nicht über Vermittlungsportale zu buchen, sondern vor Ort einfach direkt zu fragen. Vermittlungsportale verlangen oft eine recht hohe Provision und Arbeit findest du vor Ort eigentlich immer.

I love my sweet potatoes #farmwork #Australia #potatoes #Rossmoya

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3. Vertrau' den Menschen!

Okay, vermutlich nicht immer ein Tipp, der funktioniert. Aber du musst eben ein bisschen Feingefühl mitbringen! In vielen Ländern sind die Menschen sozialer, hilfsbereiter und entspannter eingestellt als in Deutschland. Besonders in Australien, Neuseeland und südamerikanischen Staaten wirst du oft von der Gastfreundschaft der Menschen überrascht sein! Frag' doch einfach mal nach, ob du ein oder zwei Tage im Haushalt helfen kannst und dafür ein Bett zum Schlafen bekommst! Solltest du dich das nicht trauen, gibt es besonders in sozialen Medien inzwischen jede Menge Gruppen und Seiten, die auf dem Solidaritätsprinzip beruhen. Couchsurfing Deutschland ist zum Beispiel eine davon.

Achtung: Dieser Tipp ist nichts für Anfänger. Du solltest schon häufiger mal auf dich selbst angewiesen gewesen sein, um so etwas durchzuziehen. Es braucht eine Menge Selbstvertrauen und Menschenkenntnis, wenn du auf diese Art sicher unterwegs sein möchtest!

#Couchsurfing ????‍♂️

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4. Das richtige Gepäck entscheidet

Von einem Schlafsack, über Notfall-Medikamenten und Isomatte bis hin zum Kochgeschirr: Vorbereitung ist das halbe Leben.

Stell' dir vor du findest einen Platz bei jemandem in der Garage oder der Berghütte, aber dieser jemand hat kein übriges Bett. Deine Isomatte und dein Schlafsack können dir hier sehr behifllich sein. Aber auch das Kochgeschirr ist entscheidend: Einer der schlimmsten Konto-Vampire auf Reisen ist das Essen. Wenn du essen gehst, wirst du wirklich schnell arm. Dabei kann selbst einkaufen und kochen so lecker sein! Stell' dir vor du sitzt in Frankreich an einem Fluss, irgendwo in der Provence. Was ist gegen ein Baguette vom Bäcker, Wurst, Oliven, Käse und Weintrauben vom Discounter einzuwenden? Rustikale Romantik pur! Und wenn es einmal warmes Essen sein soll, hast du dein Kochgeschirr dabei.

Also nochmal zusammengefasst: Vorsorge-Gepäck für Schlafplätze = günstig, Essen selber kochen = günstig.

 

5. Die richtige Einstellung

Wie in Punkt 3 erwähnt: Rede mit den Menschen! Wie du in den Wald rufst, so schallt es auch heraus. Bist du freundlich zu den Menschen, sind sie es auch zu dir. Du kommst an einer Gruppe Erntehelfer vorbei? Frag doch, ob sie etwas für dich über haben. Ein Bäcker schließt abends seine Tür? Frag nach, ob es dort noch Brot gibt, dass sie sonst wegschmeißen würden. Es wird ohnehin zu viel Essen verschwendet und fragen kostet nichts!

 

6. Kostenlose Insider-Tipps abstauben

Weltweit gibt es inzwischen, wie anfänglich nur in New York, sogenannte "Greeter". Greeter sind ehrenamtliche Fremdenführer, die dir die echten Insider-Tipps über die Stadt verraten! Informiere dich einfach auf der Seite, wann wieder eine kostenlose Führung stattfindet, einfach teilnehmen – das war's!

#donostiasansebastian #greeters

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7. Gratis-Angebote nutzen

In vielen Städten der Welt gibt es inzwischen kostenlos Stadtführungen, bestimmte Zeiten zu denen Museen, Ausstellungen, Galerien und Zoos ihre Tore kostenlos öffnen. Wichtig ist einfach, dass du dich vorher gut informierst und vorbereitet! Es gibt häufiger Sachen umsonst, als du denkst. Probier es aus!

Amo esta ciudad #spain #barcelona #montjuic #cityscapes #cityphotography #urbanlandscape

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8. Per Anhalter durch die Galax.... Äh... um die Welt!

Ja, richtig. Trampen. Komm schon, wenn du die Liste bis hier hin durchgearbeitet hast, fällt dir auch dieser Punkt nicht mehr schwer! Trampen kannst du besonders in Ländern gut, in denen die Menschen auf Autos angewiesen sind und oft weite Strecken zurücklegen müssen. Heißt: Südamerika, Neuseeland, bestimmte afrikanische Staaten, Australien, Kanada, USA. Du reist nicht nur komplett kostenlos, sondern kannst vielleicht gleich Infos über deinen Zielort sammeln, dich über die Umgebung informieren oder eine Unterkunft für die Nacht klar machen.

Klar, auch hier ist wieder Vorsicht geboten. Du musst am Ende mit dir selbst vereinbaren, wie weit du für deinen kostenlosen Trip gehen möchtest. Sollte dir das also eine Spur zu heftig sein, kannst du auch gut öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Besonders Fähren und Busse sind in Ländern wie Chile, Bolivien und Argentinien oft supergünstig für westliche Verhältnisse!

 

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Der Autor
Medien-Nerd und Sneakersammler, sprich' mich auf Barcelona an, wenn du Fernweh-Monologe ertragen kannst. Mit mir kann man kochen und dabei über Gott und die Welt und Kneipenkultur ... mehr
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