Als einziger Flughafen in Deutschland hat es Berlin-Schönefeld in die TOP 10 einer internationalen Umfrage des Online-Magazins „Sleeping in Airports“ in der Kategorie „schlechteste Übernachtungsmöglichkeit“ geschafft. 
Ein Teilnehmer der Umfrage urteilte: „Es war kalt und dreckig.“ Außerdem seien die Stühle viel zu kurz. Die meisten akzeptieren das Übel nur, wenn sie früh am Morgen wieder in den Flieger steigen.

Pro-Tipp: Fahr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt. An die ist der Flughafen nämlich hervorragend angeschlossen. Dann kannst du pennen oder auch feiern.

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Ein Beispiel kann sich Berlin an München nehmen. Der Munich International Airport landete nämlich auf Platz acht der Kategorie Übernachtungsmöglichkeiten in der Umfrage. Freies W-Lan und Napcabs sind die Pluspunkte. Letztere kosten allerdings 15 Euro pro Stunde (6 Uhr bis 22 Uhr) beziehungsweise zehn Euro (22 Uhr bis 6 Uhr). Wem das zu teuer ist: Never mind. „Die Sitzreihen sind ohne Armlehnen“, sagt ein Reisender. Für ein kurzes Nickerchen wohl ausreichend.   

Wer allerdings vom Münchner Flughafen in die Innenstadt will, sollte Zeit einplanen. Schon der ehemalige Ministerpräsident von Bayern, Edmund Stoiber, hatte erkannt, dass für die Verbindung Flughafen/Innenstadt unbedingt ein Transrapid her muss. Dann dauere es nur zehn Minuten ...