10 Gründe, warum wir Sylt so lieben | reisereporter.de

10 Gründe, warum wir Sylt so lieben

Wind im Haar, Sand unter den Füßen und das Aroma des Meeres in der Nase – Sylt ist mehr als nur ein Urlaubsziel. Die Insel ist Gefühl, Stimmung und Lebensstil. We love Sylt! Und zwar aus diesen 10 Gründen:

Der rot-weiß gestreifte Leuchtturm List Ost mit einem Friesenhaus auf der Sylter Halbinsel Ellenbogen.
Das ist das Sylt-Feeling: Strand, Dünen, Leuchttürme und Reetdächer.

Foto: imago/imagebroker

1. Die Stimmung

Das echte Sylt, sagen viele, liegt weder in der Sansibar noch vor der Buhne 16 oder gar am Hobokenweg. Das echte Sylt liegt in der Luft, diesem einzigartigen Geruch von Salz, Dünen und Sommer. Und das echte Sylt ist das ganz besondere Licht im Norden.

Wer braucht noch Südsee-Sonnenuntergänge, wenn er am Roten Kliff erleben kann, wie das Abendlicht die Landschaft mit märchenhafter Magie überzieht? Wenn die Sonne langsam am Horizont verschwindet, gehören Abendspaziergänge zum Pflichtprogramm. Paare machen sich mit einem Korb mit Proviant und Decke auf den Weg zum Strandpicknick. Mehr Romantik geht nicht.   

 

 

2. Die Natur

Sylt ist viel mehr als nur Strand und Wellen, die Natur der Insel ist einmalig schön. Mit 2.900 Hektar Fläche macht die Heidelandschaft mehr als die Hälfte aller Heidegebiete in Schleswig-Holstein aus. Zwischen Mai und September leuchtet die Landschaft wie ein Meer aus lila und rosa Blüten, rund 2.000 Tier- und Pflanzenarten leben in diesem Ökosystem.

Die Braderuper Heide lässt sich – außer auf den Rad- und Wanderwegen – stilecht auch hoch zu Pferd erkunden: Viele Reitställe bieten Ausritte in die Heidelandschaft an. Ebenfalls spektakulär: Im Norden gibt es Deutschlands einzige Wanderdünen, 30 Meter hoch, 600 Meter breit und zwei Kilometer lang. 

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3. Die Strände

Fünf rot-weiße Leuchttürme wie aus dem Bilderbuch, 40 Kilometer feiner Sand, 50 Meter hohe Steilküste – hier findet jeder Urlauber sein Plätzchen. An heißen Sommertagen laden über 12.000 Strandkörbe Sonnenanbeter zum Relaxen ein, im stürmischen Herbst bläst eine steife Meersalz-Brise den Kopf frei: An Sylts Stränden ist eigentlich immer etwas los.

Und wenn es dir in der Hochsaison einmal zu voll wird – am Sylter Ellenbogen triffst du auch im Sommer mehr Schafe als Menschen. Das liegt daran, dass Schwimmen hier verboten ist – wegen der starken Strömung. So gibt es an Sylts Nordspitze weder Strandkörbe noch Kioske, dafür einsame Dünen, blühende Heide und einen drei Kilometer langen Strand mit dem feinsten, weißesten Sand der Insel.  

 

4. Die (nicht immer) Schönen und (meist) Reichen

Schon in den 20er Jahren übte die Diva in der Nordsee unwiderstehliche Anziehungskraft auf Künstler, Stars und Kreative aus: Unter anderem machten hier Hermann Hesse und Marlene Dietrich Urlaub. Später kamen mit Axel Springer auch die Mächtigen und in den 60er Jahren mit Gunter Sachs und Brigitte Bardot die Schönen und die Reichen auf die Insel.

Kampen wurde zum St. Tropez des Nordens, die Immobilienpreise stiegen ins Unermessliche. Die Faszination blieb unverändert. Auch heute findet sich im Sommer auf Sylt die höchste Prominentendichte Deutschlands. Günther Jauch urlaubt hier genauso regelmäßig wie Jogi Löw, Jürgen Klopp, Sabine Christiansen und Thomas Gottschalk. Von H.P. Baxxter, Günter Netzer und Sigmar Gabriel ganz zu schweigen.  

 

  

5. Die Hotspots

Mit der „Sansibar“ ist es ein wenig wie mit Paris Hilton – sie ist berühmt fürs Berühmtsein. Ihr Markenzeichen, die beiden gekreuzten Säbel kennt jeder, auch wenn er noch nie auf Sylt war. Vom Kiosk zum Kult, von der Holzhütte in den Dünen zum bekanntesten Strand-Imbiss der Welt mit immer weiter wachsender Merchandising-Palette. 410 Sitzplätze, drinnen und draußen, 180 Mitarbeiter für täglich bis zu 3.000 Gäste in der Hochsaison, 80.000 Fans auf Facebook, Kopien auf Mallorca, Düsseldorf und Berlin.

Da fällt es den anderen Promi-Hotspots auf Sylt schwer mitzuhalten. Der legendäre „Pony Club“ in Kampen etwa, den einst Playboy Gunter Sachs und wilde Partys zur Legende machten. Der „Rauchfang“, das Dauer-In-Lokal an der sogenannten Whiskeymeile (die eigentlich Strönwai heißt) oder das „GoGärtchen“, der leicht angegraute Jet-Set-Treff, wo auch heute noch – mit etwas Glück – am Nachbartisch gerade Boris Becker oder Kai Pflaume beim Bier zu beobachten sind. 

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6. Die Radwege

Teure Autos an der Strandpromenade mögen den größten Hinguck-Faktor haben. Doch das beste Fortbewegungsmittel auf der Insel ist das Fahrrad. Die rund 300 Kilometer Radwege sind vorbildlich ausgebaut, die Entfernungen auch für ungeübte Radler problemlos machbar und Fahrräder werden fast an jeder Ecke vermietet.

Egal, ob du Sylt von der Inselmitte aus erkunden willst oder die komplette Tour von List im Norden bis Hörnum im Süden fährst. Wenn du die Insel kennenlernen willst, mach am besten eine Radrundfahrt.   

 

 

7. Das Essen

Einst befand der legendäre Küchenpapst (und Sylt-Fan) Wolfram Siebeck, über der Insel liege ein „kulinarischer Nebel“. Davon kann längst keine Rede mehr sein. Wer auf Sylt gut essen will, hat die Qual der Wahl. Hier gibt es rund 300 gastronomische Betriebe, vom Strandbistro mit Meerblick über Fischbuden bis zum Edel-Restaurant mit Michelin-Stern.

Eine solche Auswahl, dazu noch mit spektakulärer Aussicht, gibt es nur auf Sylt. Fisch und Schalentiere sind auf allen Speisekarten der Renner, schließlich urlaubt man ja mitten im Meer. Viele Fische allerdings kommen nicht aus der Region, sondern werden importiert. Garantiert von der Insel ist dagegen die dort seit 1986 gezüchtete Auster Sylter Royal, und auch Miesmuscheln, Krabben und Schollen kommen überwiegend aus den Gewässern rund um die Insel. 

 

8. Die Geheimnisse

Wenn es um Sylt geht, kann jeder mitreden – sogar, wenn er noch nie auf der Insel war. Sylt-Klischees gibt es ja genug. Aber die Insel hat auch noch Geheimnisse. Wusstest du zum Beispiel, dass hier die kleinste Molkerei Deutschlands steht? In Morsum gibt es einen Ein-Mann-Betrieb mit nur rund 30 Milchkühen.

Kurios ist auch der nördlichste Weinberg des Landes in Keitum, wo „Sölviin“ angebaut wird, ein  ökologischer Weißwein aus Solaris-Trauben. Seit 2015 ist auch Whisky von der Frieseninsel erhältlich. Der „Sylter Tide Whisky“ reift in Eichenfässern, die auf dem Meeresboden verankert sind, die Watt-Spirituose schmeckt rauchig-salzig und überrascht mit Vanille- und Kardamom-Aromen. Nur Inselkenner wissen auch, dass auf Sylt eines der wichtigsten Überseekabel der Welt anlandet, über das große Teile des Internetverkehrs zwischen Europa und den USA laufen. 

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9. Die Gegensätze

Vom Campingplatz und der Jugendherberge in den Dünen bis zum Grand Spa A-Rosa: Sylt bietet Übernachtungsmöglichkeiten für (fast) jeden Geldbeutel. Vorausgesetzt, du reservierst rechtzeitig. Das gleiche gilt für die Gastro-Szene, auch hier machen die Gegensätze den Reiz aus: Heute Fischbrötchen an der Strandbude, morgen das Menü im Sternerestaurant. Auch bei den zwölf Orten der Insel ist vom schicken Städtchen bis zur Dorfidylle alles dabei. Sattgrüne Deiche und Postkarten-Dünen, Rummel und Einsamkeit – erst die Kontraste machen Sylt zur faszinierendsten deutschen Insel. 

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10. Paradies für Golfer und Surfer

Mit vier 18-Loch-Anlagen ist Sylt ein Traum für jeden Golf-Fan. Von den gut gepflegten Greens blicken Golfer jeder Spielstärke beim Abschlag auf die raue Nordsee. Das größte Handicap kann hier schon mal der dazu passende Wind sein. Der Golf Club Budersand wurde trotzdem, oder deswegen, 2009 zum besten Golfplatz Deutschlands gewählt, das angrenzende 5-Sterne-Hotel garantiert Luxus auf hohem Niveau.

Das Kontrastprogramm zum betuchten (und manchmal betagten) Golfer bilden die Windsurfer, Kiter und Longboarder. Sylt gilt als das deutsche Hawaii, die Nordsee mit ihrer steifen Brise und den hohen Wellen an der Westküste liefert optimale Bedingungen. Entsprechend hochkarätig besetzt sind die zahlreichen Surf-Events am Strand von Westerland, wo inzwischen jedes Jahr der Weltcup ausgetragen wird.  

 

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