Hannover: 13 Mal Kultur erleben | reisereporter.de

Hannover: 13 Mal (fast) kostenlose Kultur erleben

Hannover kann nicht nur Kneipen, Cafés, Maschseefest und Schützenfest und Fußball (okay, darüber lässt sich ohnehin streiten) – es gibt auch ein umfangreiches Kulturprogramm. Hier kommen 13 Tipps.

Kontrastreiches Hannover: Kunst, Kultur und Business treffen direkt aufeinander.
Neues Rathaus und Nord LB – Kultur, Kunst und Neuzeit: In Hannover regieren die Kontraste.

Foto: imago/Westend61

1. Fahrstuhl Neues Rathaus

Die Fahrstuhl-Auffahrt in die Spitze des Neuen Rathaus', genauer gesagt die "Kuppelauffahrt im Bogenaufzug", ist nicht nur beliebt, weil sie mit den besten Blick über Hannover bietet, sondern weil es sich dabei um den weltweit einzigen Bogenaufzug handelt. Nein, nicht schief – Bogen.Das bedeutet: Auf den ersten Metern der Auffahrt geht es noch senkrecht nach oben und anschließend in einem Winkel von 17 Grad gen Kuppel. Ein Fenster im Dach der Kabine gibt den Blick nach oben frei, der Blick nach unten ist gewöhnungsbedürftig: Du stehst auf einem Glasboden, der auf Knopfdruck durchsichtig geschaltet werden kann.

 

 

Oben angekommen offenbart sich, wie erwähnt, der perfekte Blick in alle Richtungen: Bei guter Sicht kann man bis zum Kronsberg und, in der anderen Richtung, zum Deister sehen. Menschen mit Adleraugen meinen auch die Kaliberge bei Giesen und Wunstorf erspähen zu können.

 

yeşil #hannover ????

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Eine bestimmte Jahreszeit für die Auffahrt anzupeilen macht wenig Sinn: Am schönsten ist es, Hannover einmal in allen vier Gewändern betrachtet zu haben: herbstlich-bunt, winterlich-verschlafen, frühlings-frisch oder sommerlich-lebhaft. Das schönste an der Sache: Es ist spottbillig. Erwachsene zahlen 3 Euro pro Person, Kinder, Schüler und Studenten 2 Euro.

Neues Rathaus Hannover | Trammplatz 2, 30159 Hannover | März bis November, Montag bis Freitag 9.30 Uhr bis 18 Uhr, Samstag bis Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr | Die Saisonöffnungszeiten können wetterbedingt abweichen

 

 

 

2. Rathaushalle

Kultur kostenlos: Man kann im Neuen Rathaus zwar an Führungen teilnehmen (30 Euro ermäßigt, 45 Euro regulär), aber in der Eingangshalle lässt sich auch so schon einiges entdecken: Innerhalb der Halle befinden sich beispielsweise vier 3D-Modelle von Hannover: Von der Entstehung um 1150, über das erschreckende Ergebnis flächendeckender Bombardements im zweiten Weltkrieg, bis heute. Darüber hinaus solltest du in der Halle selbst einmal den Blick in Ruhe schweifen lassen: Die aufregende Architektur, die verwendeten Materalien und die formschön vollendeten Muster sind wirklich beeindruckend. Wenn du wissen möchtest, was die vielen Symbole und Eigenheiten bedeuten, musst du dann eben doch an einer Führung teilnehmen.

Neues Rathaus Hannover | Trammplatz 2, 30159 Hannover | März bis November, Montag bis Freitag 9.30 Uhr bis 18 Uhr, Samstag bis Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr

 

#Hannover #Rathaus #architecture #freetime #exploring #weekend

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3. Landesmuseum

Das Landesmuseum Hannover liegt direkt neben dem Rathaus Hannover am Maschpark und ist schon von außen ein imposantes Gebäude. Die Ausstellungen im Museum sind wirklich immer sehr schön arrangiert: Als Besucher tauchst du ein in die Welt der Römer oder erkundest auf eigene Faust Urwälder in der Zeit der Dinosaurier. Das schönste daran: Wir reden hier nicht von irgendeinem öden "Exponate-die-im-Raum-rumstehen"-Museum. Das Landesmuseum Hannover kann man tatsächlich erleben. Lebende Tiere und eine düster-magische Welt aus Aquarien erwarten den Besucher direkt nach Betreten der Dauersammlung. Zusätzlich bietet das Landesmuseum regelmäßig interessante Sonderausstellungen. Informationen zu Ausstellungen und ihren Inhalten, findest du auf der Seite des Landesmuseum Hannover selbst.

 

Grüße aus den #WasserWelten #landesmuseumhannover #weltenmuseum #naturwelten

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Der Eintritt in die Sammlung (nicht die Sonderaustellungen) ist Freitags zwischen 14 und 17 Uhr übrigens frei. Sonst kostet eine Tageskarte 5 Euro, ermäßigt 4 Euro und für Familien 10 Euro. Die Sonderaustellungen kosten 10 Euro, ermäßigt 8 Euro und für Familien 20 Euro. Kinder bis einschließlich 4 Jahre kommen kostenlos rein, für Gruppen gibt es Sonderkonditionen. Eine Jahreskarte lohnt sich so richtig: Sie kostet für Einzelpersonen nur 25 Euro und für Familien 50 Euro.

Landesmuseum Hannover | Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover | Dienstag bis Freitag 10 Uhr bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr

 

 

 

4. Der rote Faden

Der Rote Faden ist eine auf den Boden gemalte rote Linie, die dich quer durch ganz Hannover führt: Von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. Spar dir also die Doppeldecker-Bustour, die längst nicht die interessanten Ecken berücksichtigt. Hier bekommst du alle Informationen entlang der 4,2 Kilometer langen Strecke. Von der Touristeninformation am Hauptbahnhof geht es an Opernhaus, Aegidienkirche, Neuem Rathaus, Waterloosäule und den Nanas von Niki de Saint Phalle vorbei Richtung Altstadt und Marktkirche. Bevor ihr startet, könnt ihr euch entweder im Internet informieren, für 0,99 Euro eine "Roter Faden"-App runterladen (nur iPhone) oder für schmale 100 Euro einen Führer für 2 Stunden buchen. Wer das nicht bezahlen möchte, kann sich aber auch mit der Begleitbroschüre aus der Touristeninformation begnügen.

Der Gang lohnt sich besonders an einem sommerlichen Samstag: Dann ist viel los, man sieht allerlei kurioses, kann am Leineufer auf dem Flohmarkt ein wenig stöbern und sich mit Bratwurst und Kaffee stärken.

Touristeninformation Hauptbahnhof Hannover | Ernst-August-Platz 8, 30159 Hannover | Montag bis Freitag 9 Uhr bis 18 Uhr, Samstag 10 Uhr bis 17 Uhr, Sonntag 10 Uhr 15 Uhr

 

 

5. Herrenhäuser Gärten

Wenn du einen Hannover-Besucher nach Kultur in Hannover fragst wird die erste Antwort vermutlich "Herrenhäuser Gärten" sein. Und das hat seinen Grund:

 

#Hannover #herrenhäusergärten

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Die Herrenhäuser Gärten wurden, stilistisch angelehnt an niederländische Barockgärten des 17. Jahrhunderts, zwischen 1638 und 1821 erschaffen. Zu ihnen zählen der Große Garten, der Berggarten, der Georgengarten und der Welfengarten. Der Große Fontäne im südlichen Teil des Großen Gartens wurde um 1700 gebaut. Sie war damals, mit 35 Metern Höhe, die höchste Fontäne in Europa. Durch die Erschaffung der nahen Wasserkunst, wurde die Höhe auf 70 Meter gesteigert.

 

 

Wenn du die Gärten heute besichtigen möchtest, kannst du in der Sommersaison (April bis Oktober) eine Gesamtkarte kaufen. Diese kostet 8 Euro und ermäßigt 5 Euro und ermöglicht dir Zutritt zu allen Gärten. Genaue Preisangaben findest du hier. Um hinzukommen kannst du entweder entspannt mit der Bahn bis vor das Tor der Orangerie fahren:

 

 

Oder du bist gut zu Fuß unterwegs und genießt den Weg auf der Herrenhäuser Allee, was besonders im Herbst wunderschön sein kann:

 

 

Aber auch im Winter ist die Allee ganz ansehnlich:

 

 

Also: Wenn du nach Hannover kommst, ist ein Besuch der Herrenhäuser Gärten Pflicht. Der Preis ist vollkommen moderat für die Menge an Kultur die du dafür geboten bekommst und du wirst diesen Ort für immer in Erinnerung behalten. Versprochen!

Herrenhäuser Gärten | Herrenhäuser Str. 4, 30419 Hannover | Montag bis Sonntag 9 Uhr bis 19 Uhr

 

 

 

6. Feuerwerkswettbewerb

Jedes Jahr findet vor der Kulisse des Großen Gartens der Internationale Feuerwerkswettbewerb statt: Verschiedene Länder der Welt treten im Zwei-Wochen-Rythmus gegeneinander an. Am Ende bewertet eine Jury, welches Land das beste Feuerwerk auf die Beine gestellt hat. Das Lichtspektakel ist jedes Mal ein Riesen-Event, dass die Hannoveraner in in Massen mobilisiert. Die Karten kosten regulär 20 Euro, ermäßigt 16 Euro pro Person. Das ist relativ kostspielig. Wenn du nicht viel Wert auf die perfekte Perspektive und Musikuntermalung legst, schnapp' dir einfach ein paar Freunde, einen Grill, eine Picknickdecke und setz dich mit ein paar Bierchen oder einem Wein an die Graft. Wichtig: Sei früh genug da. Der Ort ist während des Feuerwerks bei Studenten sehr beliebt – du solltest deshalb spätestens gegen 19 Uhr "dein Handtuch ausbreiten", auch wenn der Wettbewerb erst um 22 Uhr startet.

Herrenhäuser Gärten | Herrenhäuser Str. 4, 30419 Hannover | Öffnungszeiten abhängig von der Veranstaltung

 

Tolles Feuerwerk Italien ???? Gute Nacht allerseits und schöne Träume #Hannover #Feuerwerkswettbewerb #Herrenhausen

A video posted by ???????? Gabriele (@scholtymetz) on

 

 

7. Wisentgehege

Tierisch gut, aber nicht ganz Hannover: Wenn du einfach mal raus aus der Stadt möchtest und dafür ein Ziel brauchst, bei dem du Wildschwein-Frischlinge am Bauch kraulen kannst, bis sie vor Zufriedenheit umkippen, solltest du ins Wisentgehege bei Springe fahren. Mit der S-Bahn bequem zu erreichen, befindet sich das Wisentgehege 35 Kilometer vor Hannovers Toren.

Otter, Wildschweine, Waschbären, Wölfe, Hasen, Adler, Hirsche, Eulen, Wiesen, Bären und – natürlich – Wisente. Was das ist? Ein Wisent ist dem Büffel sehr ähnlich, jedoch in Europa heimisch und nicht in Nordamerika. Neben ihm gibt es in dem Wildpark noch 108 andere Tierarten.

Der Eintrittspreis liegt bei Erwachsenen bei 11 Euro, ermäßigt 8,50 Euro und für Kinder 7,50 Euro. Rabatte gibt es natürlich einige, Informationen dazu findest du hier.

Hier ein Video, damit du einen Eindruck bekommst. Ok ein paar Videos. Ich konnte mich nicht entscheiden:

Wisentgehege Springe | Wisentgehege 2, 31832 Springe | Montag bis Sonntag 8.30 Uhr bis 18 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

8. Tiergarten

Der 112 Hektar große Tiergarten befindet sich am östlichen Rand von Hannover in Kirchrode. Mit der Stadtbahnlinie 5 kommt man direkt bis vor die Tür. Der Erholungswald, angelegt in 1678/79 von Herzog Johann Friedrich als Park zur Hofjagd mit 120 Wildtieren, bietet heute vor allem entspannungssuchenden Großstädtern und Familien mit Kindern ein sehr nahes und interessantes Ziel für einen Tagesausflug. Näher als im Tiergarten kommt man sonst wild lebenden Tieren einfach nicht.

 

 

Tipp: Immer am zweiten Oktoberwochende ist Tiergartenfest. Dann strömen vor allem viele Familien in den Park, um dem Forstbetrieb vor Ort gesammelte Kastanien und Eicheln zu bringen, welche während des Winters an die Tiere verfüttert werden. Zum Dank gibt es Programm für Kinder vor Ort und gebrannte Baumscheiben zum mit nach Hause nehmen.

Tiergarten Hannover | Tiergartenstraße 149 30559 Hannover | Sommer: Ab 7 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit, Winter: ab 11.30 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit

 

So ne Schweinerei ????

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9. Ihmezentrum

Das Ihmezentrum ist der am meisten polarisierende Gebäudekomplex in Hannover. Für die meisten Lindener ein urbanes Wahrzeichen, ist es vielen anderen ein Dorn im Auge. Die angeblichen Bausünden der 60er und 70er Jahre, die Missplanung einzelner Städteratsmitglieder und die kurzsichtige und wenig mutige Handlungsweise und das Verfahren mit Investoren innerhalb der letzten Jahre, machten es zu einem brutalistischen Streitobjekt der Stadt.

 

 

Für die einen ist es ein Ort von Visionen: Kulturzentren, ein Quartier im Stadtteil, das alles bieten kann, formbarer Raum für kreative Schaffenskraft und Gelegenheit, Zukunft zu gestalten.

Für die anderen ein Schandfleck: Graffiti und Uringeruch, marode Bausubstanz, unwirtschaftlich und unzerstörbar.

 

#hannover

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Die besten Jahre meines Lebens. ...kommen noch.

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Fakt ist: Alle Wohnungen im Ihmezentrum sind belegt, die meisten renoviert, viele sind Eigentumswohnungen und niemand der Bewohner möchte jemals dort weg. Die Lage könnte zentraler kaum sein und die Infrastruktur ist für hannoversche Verhältnisse vorbildlich.

 

Die Entstehungsgeschichte, der aktuelle Umgang der Politik mit der Misere und die Möglichkeiten, die das Ihmezentrum bietet, lass sich während eines organisierten Rundgangs erleben. Termine kann man entweder auf der Website erfahren oder über das Kontakformular für Kleingruppen eigene ausmachen. Die Führung ist eigentlich umsonst, Spenden sind aber erwünscht und auch angemessen. Das Hintergrundwissen und die Inspiration, die man während eines solchen Rundgangs gewinnt, sind es wert.

Ihme Zentrum | Ihmepassage 3 bis Ihmeplatz 1, 30449 Hannover | Wohnkomplex: keine Öffnungszeiten

 

 

10. Unterwelten

Hannover wie Berlin von unten erkunden ist leider seit langem schon nicht mehr möglich. Die meisten Bunkeranlagen sind gesprengt, mittelalterliche Geheimgänge und Fluchttunnel nicht mehr begehbar und die Führung daher nicht mehr attraktiv genug.

Zum Glück haben Henning Klattenhoff, Benjamin Bruns und Klaus Pfeifer im Jahr 2005 einen Film darüber gedreht: "Unter den Strassen von Hannover eine unterirdische Geschichte" zeigt Grabkammern, Stollen, Bunker, nie in Betrieb genommene U-Bahn-Stationen und Bunker: Der Film vermittelt gekonnt die Atmosphäre einer echten Begehung. Ausgestrahlt wird er ausschließlich im wunderschönen Apollo Kino auf der Limmerstraße, Haltestelle Leinaustraße. Der Eintritt kostet 5 Euro regulär und 4 Euro ermäßigt. Termine entnimmt man am besten dem Facebook-Terminkalenders des Apollo Kinos. Wichtig: So früh wie irgendwie möglich Karten kaufen, denn diese sind meist nach wenigen Tagen vergriffen.

Apollo Kino | Limmerstraße 50, 30451 Hannover | Öffnungszeiten abhängig von den Vorstellungen

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11. Nachtwächter Melchior

Die Nacht hat sich wie ein kalter, düsterer Schleier über die Dächer der Stadt gelegt. Die Straßen versinken in Kälte und Dunkelheit, die sich wie ein Reptil in jeden noch so kleinen Winkel schlingen. Nur von Zeit zu Zeit bricht der leichenblasse Vollmond zwischen den schwarzen Wolken hervor und erhellt das feuchte Kopfsteinpflaster der Altstadt mit seinem milchigen Schein. Irgendwo in der Entfernung streiten sich zwei Straßenkatzen um die arglos weggeworfenen, vom Abendessen eines gutbürglichen Haushalts übrig gebliebenen Knochen. Doch inzwischen schläft alles. Die Stille ist erdrückend. Ein massiger Schatten zeichnet sich schemenhaft am Ende der Straße ab. Im Dunkel der hohen Gasse ist er kaum auszumachen. Mit langsamen, aber ungewöhnlich zielstrebig anmutenden Bewegungen wiegt er beharrlich näher und näher. Er verharrt in einem schwarzen Hauseingang. Ein Bewegung des Unterarms, Klirren wie von kaltem Stahl, dann ist es wieder still. Der Schatten hält inne. Kurz wieder Mondlicht. Eine Ratte huscht ins sichere Dunkel des Leineufers und ist verschwunden. Unbemerkt ist der Schatten näher gekommen, er ist jetzt ganz nah. Schwerer Atem, merkwürdig ruhig. „Ich bin Melchior", sagt der Unbekannte.

Du und deine Freunde wissen: Alles entspannt. Melchior hat heute Nacht den Auftrag, dich und deine Gruppe für insgesamt 150 gezahlte Euro für eineinhalb Stunden durch die nächtliche Alstadt zu führen. Melchior ist der traditionelle Nachtwächter in Hannover und bietet eine Stadtführung der anderen Art, während ehrbare Bürger und Bürgerinnen längst in ihren Betten liegen.

In der Winterzeit ist diese Führung besonders schön, denn dann ist es dunkel und kühl das Ambiente passt. Nähere Infos und das Anmeldeformular für Gruppen findest du hier.

 

 

 

12. Eisfabrik

Die Eisfabrik in Hannovers Südstadt bietet auf über 5000m² Raum für Kunst und Kultur. Neben Fotoausstellungen von Rolf Nobel oder des Studiengangs Fotojournalismus der Hochschule Hannover, bietet die Eisfabrik immer wieder Workshops oder Kunstinstallationen besonderer Art. Auch Musikräume oder Ateliers finden hier Platz. Wer in Hannover also auf der Suche nach zeitgenössischer Kunst und Kultur ist, kommt an der Eisfabrik nicht vorbei. Da die Ausstellungen immer recht schnell wechseln, informierst du dich am besten selber über anstehende Ereignisse.

 Eisfabrik | Seilerstraße 15F, 30171 Hannover | Öffnungszeiten wechselnd entsprechend der Austellungen

 

 

13. Schloss Marienburg

Das Schloss Marienburg war Sommerresidenz und Jagdschloss für König Georg V von Hannover. Heute ist es im Privatbesitz von Prinz Ernst August von Hannover. Es befindet sich in der Region Hannover auf dem Marienberg, südwestlich von Schulenburg und nördlich von Nordstemmen.

Zum Schloss lohnt nicht nur ein Ausflug zur Außenbesichtigung. Du kannst die Burg auch von innen besichtigen. Das imposante Gebäude, der Burgfried und der Burghof sind quasi eine Realversion der Klischee-Playmobil-Ritterburg und daher besonders mit Kindern sehr aufregend. Die Führungen haben über das Jahr verteilt unterschiedliche Öffnungszeiten. Im Sommer ist das Schloss täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und im Winter von 11 bis 16 Uhr. Bei den Führungen selbst kann man zwischen der Ausstellunge "Der Weg zur Krone" (inklusive Besichtigung der hannoverschen Kronjuwelen), der "Klassischen Schlossführung" und dem "Turmaufstieg" (nur in der Sommersaison) und den den neuen "Theaterführungen" wählen, welche dem Namen entsprechend von Schauspielern und mit entsprechenden thematischen Schwerpunkten stattfinden. Für Kinder gibt es noch ein Ferienprogramm. Über das Jahr verteilt werden auch Specials angeboten, wie die Mondscheinführung oder eine Halloween-Gruselführung. Da die Touren recht beliebt sind, empfiehlt sich eine vorherige telefonische Anmeldung. Die Preise bewegen sich, je nach Führung, zwischen 3 Euro und 18 Euro.

Schloss Marienburg | Marienberg 1, 30982 Pattensen | Montag bis Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr / 10 Uhr bis 16 Uhr

 

 

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