Roadtrip: Mit dem Bulli durch Frankreich

Vier Freunde, ein Bulli, 14 Etappen und knapp 3.000 Kilometer. Ein Roadtrip ohne viel Schnick-Schnack und Luxus durch Frankreich. Ich habe es gemacht. Hier gibt's die Route sowie Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Stellplätzen.

Tolle Ausblicke hast du bei einem Roadtrip durch Frankreich - und einen vollgepackten Bulli.
Tolle Ausblicke hast du bei einem Roadtrip durch Frankreich – und einen pickepackevollen Bulli.

Foto: Maike Geißler

Warum Roadtrip?

Wir, 2 Mädels und 2 Jungs, hatten keine Lust mehr auf all-inclusive-Urlaub à la Lloret de Mar, auf volle Hotels und Strände, an denen wir uns einen Platz auf dem Handtuch erkämpfen mussten. Wir wollten Landschaften erleben und sehen, wo uns die Straße hinführt. Kurz: Wir wollten ein Abenteuer.

Beim Packen erlebten wir unsere erste Überraschung: Unfassbar, was alles in einen gemieteten Kleintransporter mit Hochdach passt: 4 Reisetaschen, 1 Zelt, 1 große Kühlbox, Lebensmittel & Getränke, 1 Grill, Kohle, 1 Topf, 1 Pfanne, 4 x Camping-Geschirr, 4 Decken, 4 Kopfkissen, 1 Campingtisch, 4 Stühle, 1 Wikinger-Schach, und, nicht zu vergessen: 4 Menschen.

Nach einigen Wochen Planung und mit einem pickepacke vollen Bulli und einem noch leeren Reisetagebuch (das wir 4 auf der Reise abwechselnd füllten) ging's los auf den ersten Roadtrip unseres Lebens. Weil wir Anfänger waren, entschieden wir uns für eine Rundreise durch Frankreich. Die grobe Route: Mit einem gemieteten VW-Bulli in zwei Wochen einmal quer durch das Land, dann die Küste am Atlantik Richtung Süden und von Bordeaux wieder quer zurück. Komm mit!

1. Paris (Tag 1 + 2)

Die erste Etappe von 600 Kilometern bis Paris sind wir durchgefahren. Nachtfahrt. Ziemlich anstrengend, das solltest du auf einem Roadtrip nicht zu häufig machen. Und du brauchst genügend Mitfahrer, die sich abwechseln können.

Unser Ziel: Campingplatz Paris Est. Der ist okay, wenn du keinen Luxus erwartest und wie wir einfach nur ein bis zwei Nächte zentral in Paris schlafen willst. Der Stellplatz mit Fahrzeug kostet zwischen 23 und 34,70 Euro pro Nacht (plus Pauschale je Person). Für die Anreise solltest du beachten: Einchecken kannst du erst ab 15 Uhr.

Es war mit Abstand der teuerste Campingplatz unserer Reise und auch der einzige, den wir im Vorfeld reserviert hatten. Für die restlichen Tage hatten wir lediglich eine Liste mit möglichen Stellplätzen auf unserer Route dabei. Morgens telefonierten wir ab, welcher einen freien Platz hatte. Oder wir fuhren einfach spontan hin.

Sightseeing in Paris

Wir verbrachten unsere Zeit in Paris kaum auf dem Campingplatz. Sightseeing war angesagt. Empfehlenswert ist eine kostenlose Stadtführung von Studenten. Die führen dich zum Beispiel durchs Monmartre-Viertel und erzählen zusätzlich zu interessanten Fakten immer auch witzige Anekdoten. Die Führungen sind auf Englisch. Wenn du Schulenglisch kannst, kommst du gut mit. 

Reisetagebuch: „Nach einer langen Nachtfahrt im Bus sind wir morgens um 5:55 Uhr in Paris angekommen. Dann haben wir, wie sich das gehört, erst mal auf dem Seitenstreifen gepennt! Nach ein paar Stündchen Schlaf wurde dann zum ersten Mal auf der Reise gefrühstückt. Das Highlight waren natürlich die selbst geschmierten Brötchen.“

Camping Paris Est | 110 Boulevard des Alliés, 94500 Champigny-sur-Marne | Telefon: +33143974397

2. Châteauneuf-sur-Sarthe (Tag 2 nachts)

Von Paris aus ging es in Richtung Meer. Erster Zwischenstopp nach knapp 300 Kilometern: Châteauneuf-sur-Sarthe. Dort haben wir die Nacht spontan auf einem Stellplatz verbracht. Erster Eindruck: Ganz schön gruselig. Denn wir sind erst nachts angekommen, wir waren die einzigen Gäste und der Stellplatz am Fluss Sarthe mit vielen Bäumen war nicht beleuchtet. Es war stockduster. Beim Gang zur Toilette nahmen einige von uns (ja gut, ich!) daher ein Messer mit.

Aber auf einem Roadtrip erlebst du viele Überraschungen, so auch hier: Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass der kleine Stellplatz unfassbar idyllisch ist. Am Fluss auf einem Steg samt Schiffanlegeplatz frühstücken wir, mit Blick auf eine steinerne Brücke.

Reisetagebuch: „Wir sind erst nachts angekommen und der Platz am Fluss mit vielen Bäumen war nicht beleuchtet: ganz schön gruselig. Aber das gruseligste waren die Toiletten, aus verschiedensten Gründen.“

Camping Le Port | Rue de la Gare 3, 49330 Châteauneuf-sur-Sarthe | Telefon: +33241698202

{Sarthe}⚓

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3. Nantes (Tag 3)

Nach zwei längeren Etappen ließen wir es an Tag 3 ruhiger angehen: Gemütliche 100 Kilometer fuhren wir bis nach Nantes. Wir versuchten so oft es ging, auf Autobahnen zu verzichten. Zum einen wollten wir uns die Mautgebühren sparen, die in Frankreich auf fast allen Autobahnen anfallen. Zum anderen ist es ein tolles Gefühl, die Landstraßen zu nutzen. Vorbei an kleinen Dörfern, alten (manchmal zerfallenen) Backsteinhäusern, Feldern... Sehr viel erholsamer und interessanter als Autobahn-Fahren!

Angekommen in Nantes erlebten wir zum ersten Mal, dass die Franzosen ihr Auto ebenso als Gebrauchsgegenstand ansehen wie Italiener oder Spanier. Es gab nur noch vereinzelte kleine Parklücken. Um in eine hinein oder wieder hinaus zu kommen, wird in Frankreich gerne mal die Stoßstangen-Technik angewandt. Für uns nicht so praktisch mit dem Leih-Wagen. Da hieß es: Millimeterarbeit und Schweißausbrüche.... Geschafft! 

In der Stadt selbst lohnt sich eine Besichtigung des Schlosses Château des ducs de Bretagne. Das ist neben der St. Pierre-Kathedrale das wichtigste historische Gebäude der Stadt, eine herzogliche Residenz aus dem 15. Jahrhundert. 

Enge Gassen, wenig Parkplätze: Mit einem Bulli durch Städte wie Nantes oder Bordeaux zu fahren, ist nicht immer einfach.
Enge Gassen, wenig Parkplätze: Mit einem Bulli durch Städte wie Nantes oder Bordeaux zu fahren, ist nicht immer einfach. Foto: Maike Geißler

Am Nachmittag ging es noch kurze 60 Kilometer weiter bis...

4. Saint-Michel-Chef-Chef (Tag 3 + 4)

Nach 1.000 Kilometern bis zum Meer (übrigens auch unser persönliches Roadtrip-Lied) spürten wir in Saint-Michel-Chef-Chef endlich Sand unter unseren Füßen und sprangen das erste Mal in den Atlantik. Super Gefühl!

Übernachtet haben wir auf dem Campingplatz La Riviera. War uns für unseren Roadtrip aber ein wenig zu aufgeräumt – geradezu spießig. Wir standen mit unserem Bulli zwischen kleinen Ferienhäuschen. Unseren Grill haben wir dort trotzdem gut einweihen können. Und zum ersten Mal kam unsere Wäscheleinen-Konstruktion zum Einsatz: ein Kabel, gespannt vom Seitenspiegel des Wagens zu einem Baum.

Improvisation ist bei einem Roadtrip ohnehin die halbe Miete. Zum Beispiel wurde der Kaffee morgens statt mit der heißgeliebten heimischen Kaffeemaschine mit auf dem Gaskocher erhitztem Wasser und Instant-Pulver zubereitet.

Camping la Riviera | Route des Gâtineaux, 44730 Saint-Michel-Chef-Chef | Telefon +33228535488

Tagebuch: „Liebes Tagebuch, wir sitzen gerade in unserem Bulli, den wir Monique getauft haben. Jana hat ein Loch im Socken. Henning und und Tim essen Marshmallows, die eigentlich gegrillt werden sollten.“ 

5. La Rochelle (Tag 5)

Reisetagebuch: „Der Campingplatz war so voll, das für uns nur noch der Platz am Stromhäuschen frei war. Abendessen war mal wieder Nudelpfanne. Nachdem wir morgens unsere Sachen wieder gepackt haben (was immer schneller ging) ging's nach Rochefort.“

Ein Roadtrip bedeutet nämlich vor allem eins: Ständig packst du deinen ganzen Kram aus und wieder ein. Denn unser Wagen war so vollgepackt, dass wir nachts unmöglich alle darin schlafen konnten. Das Vorgehen bei der Ankunft am neuen Schlafort sah immer gleich aus (und am nächsten Morgen umgekehrt):

1. Wurfzelt aufbauen
2. Reisetaschen und Spiele ins Zelt verfrachten.
3. Tisch und Stühle vor dem Wagen aufbauen
3. Sitzbank umklappen zur Liegefläche, Hochdach öffnen
4. Campingküche im Wagen aufbauen

6. Royan (Tag 6)

73 Kilometer von La Rochelle bis nach Royan: Landstraße pur, ohne Maut. Dafür gönnten wir uns was: Nach einem Großeinkauf im örtlichen Supermarkt in Royan mit Wein, viel Käse (schließlich waren wir in Frankreich), Gemüse und Nudeln haben wir auf dem Campingplatz La Triloterie (insgesamt 44 Euro pro Nacht) eingecheckt.

Zum Abendessen gab es (wieder mal) Nudelpfanne mit Gemüse, neben Gegrilltem unser typisches Roadtrip-Essen. Die wurde auf dem kleinen eingebauten Gasherd im Bulli zubereitet. Perfekt für eine Reise on the road: Geht schnell und ist lecker!

Reisetagebuch: „Geschlafen wurde auf einem schönen und ruhigen Campingplatz. Abends gab es mal wieder Nudeln und unsere Musik war eindeutig besser als die unserer Nachbarn.“

Camping La Triloterie | 44 ter avenue Aliénor d'Aquitaine, 17200 Royan | Telefon +33546052691

Selbstgebaute Wäscheleine, Chaos im Auto, Wein auf dem Tisch: Camping-Feeling.
Selbstgebaute Wäscheleine, Chaos im Auto, Wein auf dem Tisch: Camping-Feeling. Foto: Maike Geißler

Von Royan aus haben wir die Fähre nach Le Verdun genommen. Bei der 20-minütigen Fahrt über die Gironde sparst du 210 Kilometer Autofahrt und kannst dir ein wenig Wind ins Gesicht pusten lassen. Ansonsten müsstest du die Autobahn in südliche Richtung bis Bordeaux, dann über die Straßenbrücke Pont d'aquitaine und wieder nach Norden fahren, wenn du wie wir zum Pin Sec willst.

7. Le Pin Sec (Tag 7 + 8)

Wenn du auf einfach gehaltene Campingplätze stehst, dann ist mein persönlicher Tipp für einen Campingurlaub oder Roadtrip an der französischen Atlantik-Küste der Campingplatz am Pin Sec. Ein Stellplatz für Auto plus Zelt kostet 16 Euro pro Nacht (inklusive 2 Personen, jede weitere zahlt 4,50 Euro). 

Du kannst dein Zelt oder deinen Wagen entweder in einem Pinienwald platzieren oder auf einem großen freien Platz. Auf dem Platz ist alles sehr einfach gehalten. Die Gäste sind ein Mix aus jungen Gruppen, Familien und älteren Paaren. Alle sind sehr entspannt, abends gibt's an dem ein oder anderen Zelt auch mal Musik. Drumherum gibt's einige Kilometer lang nichts.

Camping im Pinienwald am Atlantik

Der Campingplatz liegt direkt hinter den Dünen und es sind, wenn du willst, über den Hauptweg nur ein paar Schritte zum Strand. Ein beliebter Ort zum Surfen! Willst du es ruhiger, dann mach einen schönen zehnminütigen Spaziergang durch den Pinienwald und die Dünen. Dann gelangst du an einen ruhigen Strandabschnitt mit halb im Sand versunkenen Bunkern. Das Feeling dort hat echt was!

 

Erlebt haben wir dort auch unser erstes Camping-Untwetter. Zum Glück hatten wir unseren Bulli. Die Zelte von anderen Campern sahen am nächsten Morgen übel aus: Gebrochene Stangen, vermatscht, abgesoffen.

Reisetagebuch: „Später haben wir uns Maikes neuer heimlichen Liebe, dem Doppelkopf gewidmet. Doch als sich ein kleines Unwetterchen andeutete, packten wir draußen zusammen und spielten in Monique weiter. Das kleine Unwetterchen stellte sich jedoch als beinahe Weltuntergang heraus (bestehend aus fast 2 Stunden Gewitter und Regen wie Bindfäden), aber dank Monique konnten wir alles aus dem Trockenen bewundern. Bis 3:30 haben wir aus Angst vor weiteren Regengüssen das Dach unten gelassen und versucht, zu viert unten zu schlafen.“

Ein Muss bei einem Camping-Urlaub am Pin Sec ist ein Besuch des Marktes im 16 Kilometer entfernten Montalivet. An mehr als 200 Ständen kannst du täglich von  6 bis 14 Uhr shoppen, französische Spezialitäten probieren, Austern schlürfen und bei gutem französischen Medoc-Wein auch gerne mal versacken. 

Camping Le Pin Sec | 60 Le Pin Sec-Nord, 33990 Naujac-sur-Mer | Telefon: +33556730066 

8. Dune du pilat (Tag 8)

Auf dem Weg nach Bordeaux (gut 180 Kilometer) sind wir nach Westen abgebogen, um die Dune du Pilat zu besichtigen. Ein Umweg von 100 Kilometern, der sich lohnt: Die Düne ist 2,9 Kilometer lang, 616 Meter breit und bis zu 110 Meter hoch. Damit ist es die höchste Europas, mehr als eine Million Menschen erklimmen sie jährlich.

Erklimmen ist tatsächlich das richtige Wort. Wenn du die Stufen geschafft hast, brauchst du erst mal ein Sauerstoffzelt, vor allem im Sommer. Aber der Ausblick lohnt sich: Der mal hell-türkis, mal dunkelblau schimmernde und unendlich scheinende Atlantik erstreckt sich hinter der goldgelben Sandbank.

Reisetagebuch: „Bei gefühlten 50°C die Düne zu erklimmen war ganz schön anstrengend... Der Ausblick hat sich aber total gelohnt und zur Stärkung gab es sogar unten wieder angekommen ein Eis... Mit Klimaanlage auf volle Pulle ging es dann nach Bordeaux.“ 

At 114 meters, Dune du Pilat is the highest sand dune in Europe. Would you dare to climb it?????

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9. Bordeaux (Tag 9 + 10)

Reisetagebuch: „In Bordeaux konnte Henning mal wieder seine genialen Fahrkünste auspacken. Wir standen vor einem Parkhaus mit 1,9 Meter Höhe (wir haben 2...) und mussten uns durch enge Gassen zurückwurschteln. Zum Glück kam uns ein netter Franzose beim Manövrieren zur Hilfe.“

Für Bordeaux selbst lohnt es sich, mehr als nur einen Nachmittag einzuplanen. Die Universitätsstadt ist wegen ihres klassischen und neoklassischen Stadt- und Architekturbildes Unesco-Welterbe. Auch eine Städtereise wert!

Übernachtung auf einem Weingut

Dann erlebten wir das Highlight unseres Roadtrips: Eine Übernachtung auf dem Weingut. Auf dem Château d'Esther nahe Bordeaux kannst du dein Wohnmobil auf einem Platz zwischen den Weinreben abstellen – einfach idyllisch! Einer der sechs Plätze kostet 15 Euro pro Nacht (inklusive 2 Personen, jede weitere zahlt 2 Euro). 

Es kann gut sein, dass Weinbauer Thomas dir morgens eine Traube mit Beeren zum Frühstück bringt. Und im Stellplatz-Preis enthalten ist eine Führung über das biodynamische Weingut, natürlich mit Weinprobe. Besonders der Weißwein hatte es uns angetan – fruchtig und frisch! So füllte sich unser Kleinbus weiter mit einigen Kartons voller Wein...

Château d'Esther | 37 Chemin du Caderot, 33450 Saint-Loubès | Telefon: +33556686935

Auf dem Weingut Chateau d'Esther bei Bordeaux kannst du campen.
Auf dem Weingut Chateau d'Esther bei Bordeaux kannst du campen. Foto: Maike Geißler

10. Orléans (Tag 11)

Gestärkt für eine längere Etappe fuhren wir die etwa 500 Kilometer nach Orléans mit nur kurzen Pausen. Dort begaben wir uns auf die Spuren der französischen Nationalheldin Jeanne d'Arc (die Jungfrau von Orléans). In Orléans kannst du zum Beispiel eine Statue, ihr Haus und das Jeanne d'Arc-Zentrum besichtigen.

Für eine Übernachtung ist der Campingplatz Olivet empfehlenswert. Der liegt idyllisch am Flüsschen Loiret (ein Nebenfluss der Loire). 

Camping Oilvet | Rue du Pont Bouchet, 45160 Olivet | Telefon: +33238635394

On the road again: Bei einem Roadtrip bist du halt viel unterwegs.
On the road again: Bei einem Roadtrip bist du halt viel unterwegs. Foto: Maike Geißler

11. Sézanne (Tag 12)

Übernachtung auf dem Campingplatz in Sézanne: Ein einfach gehaltener Platz gefühlt im Nirgendwo. Viel Wiese, zwischen Feldern gelegen. Diesen waren wir spontan angefahren, ohne vorher anzurufen. Wir kamen relativ spät gegen 20 Uhr an. War kein Problem, die Frau am Eingang ließ uns noch drauffahren, obwohl die offizielle Check-in-Zeit vorbei war.

Reisetagebuch: „Nachdem wir den ersten Stellplatz angefahren und ausgeschlagen haben, da dieser aussah wie die schlechte Kulisse eines Horrorfilms, fuhren wir dann eben den inoffiziellen Stammstellplatz der Champagnerpflücker an. Die nette Dame an der Rezeption warnte uns vor, dass es Abends in diesen 2 Wochen der Champagnerernte ziemlich hoch her ging.“

Camping Sézanne | Route de Launat, 51120 Sézanne | Telefon: +33326805700

12. Straßburg (Tag 13)

Am nächsten Morgen sind wir von Sézanne aus über Versailles nach Straßburg gefahren. Auf der 370 Kilometer langen Strecke fährst du zu Beginn durch die Weinberge. Eine Etappe mit Landschafts-Idylle, auf der du dich einfach treiben lassen kanst.

Und dann war er auch schon da: Der letzte Abend auf dem Campingplatz Indigo kurz vor Straßburg. Wir gönnten uns einen richtig französischen Abschluss unsereres Roadtrips.

Reisetagebuch: „In Straßburg deckten wir uns erst mal mit Käse, Fleisch und Wein ein und machten uns auf den Weg zum Stellplatz. Der freundliche Mann an der Rezeption verfiel mal wieder dem weiblichen Teil unserer Bullicrew und wir essen unseren Herzchenkäse bei Tims gegrillten Steaks im Sonnenuntergang.“

Camping Indigo | 9 Rue de l'Auberge de jeunesse, 67200 Strasbourg

Zum französischen savoir-vivre gehört viel Käse.
Savoir vivre: Zum Abschluss des Roadtrips noch mal viel Käse! Foto: Maike Geißler

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Die Autorin
Maike Geißler ist Redakteurin, Afrika-Fan, Abenteuer-Suchende. Seit sie zwei Monate in Namibia für eine Zeitung gearbeitet hat, ist Fernweh ihr ständiger Begleiter. Hat keine Lust ... mehr
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