7 Tipps für deine erste Kreuzfahrt | reisereporter.de

7 Tipps für deine erste Kreuzfahrt

Du planst deine erste Kreuzfahrt? Dann werden dir unsere 7 Tipps zu Garderobe, Kabinen, Seegang und mehr garantiert helfen.

Die Kreuzfahrtschiffe machen halt an großen Häfen. Dann kannst du die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen, bevor es wieder aufs Meer geht.
Die Kreuzfahrtschiffe machen Halt in großen Häfen. Dann kannst du die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen, bevor es wieder aufs Meer geht.

Foto: Frank Behling

1. Der Preis

Wer seine erste Kreuzfahrt ausschließlich nach dem Preis und ohne Beratung im Internet bucht, wird scheitern. Die Preise von Kreuzfahrten sind nicht mit Flugpreisen vergleichbar. Jede Reederei hat ein eigenes Preismodell. Ein Beispiel ist das all-inclusive-Modell, bei dem fast alle Getränke und Speisen und zum Teil auch Landausflüge inklusive sind.

Es gibt aber auch Angebote, bei denen ausschließlich Kabine, Mahlzeiten und Entertainment im Preis enthalten sind. Auch Kosten für Service, Getränke oder auch Transfers sowie Landausflüge solltest du bedenken. 

Die Frage nach dem optimalen Preismodell solltest du im Gespräch mit dem Reisebüro oder mit erfahrenen Passagieren ausloten.

2. Die Kabine

Bei der Wahl der Kabine ist die Beratung ebenfalls wichtig. Wenn du einen leichten Schlaf hast, solltest du dich für eine Kabine im vorderen oder oberen Bereich entscheiden. Kabinen in der Nähe der Treppenaufgänge und Fahrstühle sind Garanten für kurze Wege, können aber auch abends für Publikumsverkehr sorgen.

Wenn du Probleme mit Seegang hast, solltest du lieber eine niedrigere Deck-Nummer nehmen. In Kabinen auf den oberen Decks sind größere Bewegungen spürbar als in den unteren.

3. Die Route

Wer gleich zum Anfang eine sechswöchige Kreuzfahrt durch die Südsee mit 20-Stunden-Fluganreise bucht und dann feststellt, dass er das völlig falsche Schiff für sich gewählt hat, erfüllt kaum die Voraussetzungen für einen Wiederholungsurlaub. Zum Einstieg für Erst-Kreuzfahrer empfehlen sich die Schnuppertouren, die fast alle Reedereien zum Beginn und Ende der Sommersaison von deutschen Häfen aus anbieten. Hier kannst du mit wenigen Urlaubstagen die entsprechenden Angebote testen.

4. Die Kleidung

Ein Blick in die Reiseunterlagen und auch die Kataloge lässt oft erahnen, was dich an Bord erwartet. Steht in den Unterlagen der Hinweis auf formelle Kleidung, sollten Krawatten, dunkle Abendkleidung oder ein langes Kleid nicht fehlen. Grundsätzlich sinkt aber die Zahl der Schiffe, bei denen der Vertoß gegen einen Dresscodes auch geahndet wird. Außerdem gibt es auf den „formellen“ Schiffen auch immer die Möglichkeit zu einem Dinner auf der Kabine. 

5. Der Seegang

Auch der 345 Meter lange Rumpf der „Queen Mary 2“ nimmt nicht jede Welle klaglos hin. Im Atlantik, dem Mittelmeer oder dem Pazifik kann auf offenen Strecken ohne Landschutz durchaus mal schnell ein Sturm aufziehen. Das gilt auch für Karibik oder Nordsee. Wer Probleme mit Seekrankheit hat, dem wird aber an Bord geholfen.

Naturheilmittel sind der Blick auf den Horizont, ausreichend frische Luft und viel Schlaf. Es gibt aber gegen Gebühr auch medizinische Hilfsmittel im Bordhospital. Gewässer, die eher seltener von hohen Wellen heimgesucht werden, sind der Persische Golf, das östliche Mittelmeer, die Ostsee oder viele Gewässer Südostasiens im Sommer.

6. Die Anreise

Wer eine Kreuzfahrt im Winter bucht, muss irgendwie zum Schiff kommen. Fast jede Reederei bietet Anreisepakete mit dem Flugzeug. Sie sind zwar teurer als manche Flugbörse im Internet, bieten aber auch eine gewisse Sicherheit bei Verspätungen und Flugausfällen. Wer grundsätzlich auf eigene Faust anreist, sollte die Telefonnummer des Schiffes oder des jeweiligen Hafenagenten rechtzeitig heraussuchen um eine verspätete Ankunft rechtzeitig dem Schiff oder der Reederei mitzuteilen. Je nach Dauer der Verspätung wartet dann der Kapitän auch mal.     

7. Bordsprache & Bordwährung

Bei den großen deutschen Reedereien Hapag-Lloyd, TUI Cruises, AIDA, Phoenix oder Plantours ist die Bordsprache stets deutsch und die Bordwährung Euro. Neben Kreditkarten werden dabei auch stets EC-Karten deutscher Banken akzeptiert.

Auf den großen Schiffen internationaler Reedereien sieht das anders aus. Dort gibt es meist deutschsprachige Hostessen, die zu festen Sprechstunden Fragen beantworten. Durchsagen und auch die Bordsprache sind dort aber meist in Englisch. Die Bordwährung ist dort meist US-Dollar und Kreditkarten sind erforderlich.    

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