8 Hamburger Fernsehköche, bei denen du essen musst

Tim Mälzer, Christian Rach, Steffen Henssler & Co. kennst du als Köche aus dem Fernsehen. Sie alle haben ein Restaurant in Hamburg. Wir sagen dir, was und wie gut du bei ihnen essen kannst.

Der Hamburger Hafen mit Elbphilharmonie im Morgenrot.
Hamburg: Wunderschön und Wiege der Fernsehköche. Wir sagen dir, wo du bei ihnen essen kannst.

Foto: pixabay.com/Andi_Graf

1. Cornelia Poletto

Deutschlands einziger weiblicher Küchenstar ist auf allen TV-Kanälen präsent. In der ARD war Cornelia Poletto die Hauptdarstellerin in „Polettos Kochschule“, im ZDF brutzelte sie bei „Lanz kocht“. Bei Sat1 sitzt sie in der Jury von „The Taste“. In Hamburg Eppendorf betreibt sie seit 2011 das „Cornelia Poletto“, einen Feinkostladen mit stets gut gefülltem Bistro, das feine mediterrane Küche bietet. Einziges Manko: Der Raum misst nur 100 Quadratmeter, vor allem abends ist es hier laut und eng.

„Cornelia Poletto“ | Eppendorfer Landstraße 80, 20249 Hamburg | Dienstag bis Samstag 11 bis 23 Uhr 

Winner winner, chicken dinner. ????

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2. Christian Rach

Als „Rach, der Restauranttester“ war er Garant für gute Einschaltquoten. Im „Tafelhaus“ brachte Christian Rach bis 2011 Sterneküche auf den Tisch, heute betreibt er an gleicher Adresse mit Ritchy Mayer das „Rach & Ritchy“. Hier werden in legerer Atmosphäre hervorragende Steaks zu gehobenen Preisen serviert. Der Reifeschrank für das Fleisch von regionalen Lieferanten ist verglast und einsehbar, ansonsten ist das Ambiente eher schlicht. Zubereitet werden die Steaks in einem aus den USA importierten Infrarot-Grill, der Temperaturen bis zu 800 Grad erzeugt. Das garantiert außen eine feine Kruste und innen durch die kurze Grillzeit saftiges Fleisch. Besonders gut sitzt du im Sommer auf der idyllischen Terrasse. Tipp: Das vergleichsweise günstige Mittags-Menü.

„Rach & Ritchy“| Holstenkamp 71, 22525 Hamburg | Montag bis Freitag 12 bis 14 Uhr und 18.30 bis 0 Uhr, Samstag 18 bis 0 Uhr 

 

3. Tim Mälzer

Kein anderer TV-Koch ist so oft auf der Mattscheibe präsent wie Mälzer. Er begann seine Fernsehkarriere 2003 mit der Vox-Show „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“. Auf dem gleichen Kanal fordert er auch andere Spitzenköche bei „Kitchen Impossible“ heraus. In Hamburg ist Mälzer gleich zweimal vertreten: Im Trendviertel Sternschanze mit dem renovierten Schlachthof „Bullerei“, in Bahrenfeld seit 2013 mit dem experimentierfreudigen Restaurant „Off-Club“.

Die „Bullerei“ lockt mit ihrem lockeren Ambiente gleichermaßen Promis, Touristen und Szenevolk an, Spontanbesuche ohne Reservierung machen nur in den Randzeiten Sinn. Das Essen ist gut und teuer, das Ambiente extrem cool und Teil des Erfolgsrezeptes. 

Seinen in einem Gewerbegebiet liegenden „Off-Club“ definiert der kauzige Mälzer als Mischung aus regionalen Produkten, japanischer Kneipenkultur und mediterraner Lebensfreude. Entsprechend überraschend fallen die Gerichte aus der Cross-Over-Küche aus: eine sympathisch chaotische Mischung aus kleinen Snacks und großer Kochkunst.

Besonderer Gag: Das „Madame X“ ist ein Restaurant im Restaurant. Hier bringt Küchenchef Thomas Imbusch in plüschiger Rotlicht-Atmosphäre Gourmet-Gerichte nach monatlich wechselnden Mottos auf den Tisch.

„Off-Club“, Leverkusenstraße 54, 22761 Hamburg | Montag bis Freitag 12 Uhr bis open end, Samstag 17 Uhr bis open end | „Madame X“: Mittwoch bis Sonntag geöffnet 

„Bullerei“, Lagerstraße 34, 20357 Hamburg | täglich 11 bis 23 Uhr 

 

4. Steffen Henssler

Auch den smarten Star aus „Grill den Henssler“ (Vox) gibt es kulinarisch in der Hansestadt zweimal: An der Elbe betreibt er den Sushi-Tempel „Henssler & Henssler“ und in Eppendorf das Design-Restaurant „Ono“. Außerdem betreibt er die Event-Location und Kochschule „Hensslers Küche“ in Neumühlen.

Das „Ono“ wirkt schon auf den ersten Blick unverwechselbar hanseatisch: Es ist wie ein Schiffsbug geformt und von Glaswänden umgeben. Wer hierher kommt, sollte Fisch mögen: Sushi und Seafood haben ihren Preis, schmecken allerdings auch herausragend gut. 

Sushi und Sashimi auf hohem Niveau gibt es auch im „Henssler & Henssler“ direkt an der Elbe. Sehen und gesehen werden lautet das Motto in der kühl gestylten ehemaligen Fischhalle. Ist das Restaurant allerdings voll, wird es laut und das Personal verbreitet Hektik. 

„Henssler & Henssler“ | Große Elbstraße 160, 22767 Hamburg | Montag bis Samstag 12 bis 15 Uhr, 18 bis 23.30 Uhr

„Ono“ | Lehmweg 1, 20251 Hamburg | Montag bis Samstag 12 bis 15 Uhr und 18 bis 23 Uhr  

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5. Harry Schulz

Ja, ein Fernsehkoch kann auch eine Frittenbude haben. Zumindest, wenn die so kultig und klasse ist wie der „Lütt’n Grill“ von Harry Schulz. Hier brutzeln neben frischen Fritten auch knusprige Hähnchen und feurige Currywürste. Wenn Harry in seinem Schanzen-Imbiss nicht selbst an der Fritteuse steht, testet er für Sat.1 weltweit Imbisse mit ausgefallenen kulinarischen Kreationen. 

„Lütt’n Grill“ | Max-Brauer-Allee 277, 22769 Hamburg | Montag bis Freitag 12 bis 23 Uhr, Samstag und Sonntag 12 bis 22 Uhr 

#lüttngrill#welovehh#classic#besteshähnchen#eimsbüttel#hieristdieweltnochinordnung

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6. Frank Brüdigam

Im Fernsehen testet der bullige Koch Kantinenessen („Kantine im Visier“, Kabel eins) und belegte in der TV-Show „Mein Lokal, dein Lokal“ Platz drei. Sein Lokal „Brüdigams“ in Eimsbüttel wirkt auf den ersten Blick wie von einem Antiquitäten-Händler zusammengewürfelt: Ausgestopfte Antilopenköpfe an der Wand, Regale voller alter Kochbücher, dazu Vintage-Möbel aus den 70er Jahren und Sägefischzähne als Dekoration.

Seine Küche ist mindestens genauso originell: Hausmannskost mit hochwertigen regionalen Zutaten, die raffiniert zubereitet und serviert werden. Wer hier einmal das „Geschmorte Schäufele vom Weiderind in Calvados-Apfel-Sauce und Belugalinsen“ gegessen hat, weiß wie sensationell ein Sonntagsbraten schmecken kann.

„Brüdigams“ | Eppendorfer Weg 98, 20259 Hamburg | Montag bis Freitag 11 bis 23.30 Uhr 

 

7. Nils Egtermeyer

Bei RTL2 gehört er zu den „Kochprofis“, die kriselnde Restaurants retten. In Hamburg betreibt er mit dem „Jellyfish“ ein Haus, das unter Gourmets und Fischfans zu den ersten Adressen der Stadt gehört. Butterzarter Fisch, ausschließlich aus nachhaltigem Fang, und knackig-frisches Seafood sind Egtermyers Markenzeichen. Das überzeugte auch die Tester des Gault-Milleau, die dem „Jellyfisch“ 14 Punkte gaben.

„Jellyfish“ | Weidenallee 12, 20357 Hamburg | Sonntag bis Donnerstag 18 bis 22 Uhr, Freitag und Samstag 18 bis 22.30 Uhr 

Traumhafter Thunfisch aus nachhaltigem Fang im #jellyfishhamburg #birthdaylunchparty #schanzenviertel #hamburg

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8. Ali Güngärmüs

Der einzige türkische Sternekoch legte eine Bilderbuchkarriere hin, leitet seit über zehn Jahren das „Le Canard“ an der noblen Elbchaussee. In dem wohl schönsten Restaurant der Stadt, vom Stararchitekten Meinhard von Gerkan in den Hang über die Elbe gebaut, kreiert Güngärmüs eine aromastarke, orientalisch angehauchte Mittelmeerküche, die Kritiker immer wieder zu Begeisterungsstürmen bringt. Im ZDF mischt Güngärmüs als Juror bei den „Topfgeldjägern“ mit, trat in der „Küchenschlacht“ und bei „Lanz kocht“ auf.

„Le Canard“ | Elbchaussee 139, 22763 Hamburg | Dienstag bis Samstag 12 bis 14.30 Uhr, 18.30 bis 22.30 Uhr  

 

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Die Autorin
Schon mit 15 Jahren flog Bruntje Thielke für zwei Monate nach Nicaragua, wo sie unter abenteuerlichen Verhältnissen bei einer 11-köpfigen Familie wohnte. Die Reisefreude und Abente ... mehr
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