10 Souvenirs made in Hamburg

Klar kannst du als Hamburg-Souvenir auch ein Buddelschiff an den Landungsbrücken kaufen. Wenn du es umdrehst, steht wahrscheinlich „Made in China“ auf dem Flaschenboden. Wir zeigen dir 10 viel originellere Souvenirs - garantiert made in Hamburg!

Hamburg-Taschen? Das geht kreativer! Wir zeigen dir 10 originelle Souvenirs made in Hamburg.
Hamburg-Taschen? Das geht kreativer! Wir zeigen dir 10 originelle Souvenirs made in Hamburg.

Foto: imago/McPHOTO

1. Fahrräder in Handarbeit

Die beiden Brüder Stephan und Jens-Peter Dirks produzieren seit 1995 Rennräder, City-, Touren- und Mountainbikes, die es so nirgendwo „von der Stange“ gibt. Die beiden leidenschaftlichen Radfahrer machten Ende der 80er Jahre Schlagzeilen, als sie in 18 Monaten 35.000 Kilometer um die Welt strampelten. Die Fahrräder von Trenga entstehen nach der Devise „Form folgt Funktion“, ihre Bike-Schmiede in Harburg ist eine der letzten größeren Manufakturen in Deutschland, die eigene Fahrräder konstruieren.

Die Trenga-Räder (ab 599 Euro) werden in der Fachbranche wegen ihrer Technik und Robustheit gelobt und erzielen auch gebraucht noch gute Preise. Nebenbei rüstet Trenga die Kreuzfahrtschiffe von TUI und Hapag Lloyd mit den Fahrrädern aus, die weltweit bei den Landausflügen im Einsatz sind. 

„Trenga“ | Großmoordamm 63, Hamburg | Dienstag bis Freitag 10 bis 19.30 Uhr, Samstag 9 bis 16 Uhr 

Take a ride #elbe #hamburg #trenga #slr #batavus #criterium #takearide #roadracer #timeforbeer #altona #övelgönne

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2. Kult-Gin aus dem Norden

Von wegen an der Waterkant wird nur Kurzer getrunken. Seit 2013 entsteht in der Altonaer Spirituosen Manufaktur mit viel Liebe und in Handarbeit der erste in Hamburg destillierte Gin. Die Zutaten für den „Gin Sul“ stammen von der portugiesischen Costa Vicentina. Unter anderem Wachholder, Lavendel, Zimt, Piment, Rosmarin und Zitronen liefern das charakteristische Aroma.

Das sorgte dafür, dass sich der Dry Gin made in Hamburg schon nach kurzer Zeit bei Spirituosenfreunden großer Beliebtheit erfreut. Experten-Tipp vom Firmengründer Stefan Garbe: „Als Gin-Aficionado trinke ich meinen Gin Tonic am liebsten aus einem extra-dünnen, geeisten Highball-Glas mit double-frosted Eiswürfeln, einem Twist Orange und etwas Rosmarin oder Thymian.“

„Gin Sul“ | ein wenig versteckt auf dem Gewerbehof Ecke Schützenstraße/Kohlentwiete in Hamburg, Eingang ist zwischen der Oldtimer-Werkstatt CARSS und einer Motorradwerkstadt | Montag bis Freitag etwa 9 bis 18 Uhr (Öffnungszeiten flexibel, wer auf Nummer sicher gehen will, ruft an) | Telefon: 040/22637923 

GIN SUL para verdadeiros GIN LOVERS ????????☺️ #gin #ginsul #ginlovers #ginloversportugal #gintonic

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3. Zeitlose Designer-Taschen

Was haben Liz Taylor, Johanna Quandt und Anne-Sophie Mutter gemeinsam? Eine Tasche von Wolfgang Riebesehl. Das ist ein Designer aus Eppendorf. Seine gerne als zeitlos beschriebenen Kollektionen umfassen Taschen, Portemonnaies, Etuis und Handy-Taschen aus Leder.

Der Schriftzug findet sich nur im Inneren der Taschen, mit dem Hinweis: Hamburg. Der Designer selbst beschreibt seine Philosophie ebenfalls hanseatisch zurückhaltend: „Auch wenn ich jedes Jahr eine Kollektion von rund zehn neuen Modellen entwerfe, sollen meine Kunden an den Taschen lange Gefallen finden.“

„Wolfgang Riebesehl“ Ladengeschäft | Eppendorfer Landstraße 128, Hamburg | Dienstag bis Freitag 16 bis 19 Uhr, Samstag 11 bis 16 Uhr

 

4. Der echte Nordlicht-Look

Pullover, Hoodies, Caps, T-Shirts und Sweatshirts mit dem markanten Logo produziert das Hamburger Label „N° 01 Hamburg International“. Inspiriert vom Flair der Hamburger Subkulturen werden hier Kleidungsstücke in limitierter Anzahl hergestellt. Entsprechend gefragt sind die Kollektionen vor allem beim jüngeren Publikum. 

Wofür die Marke steht? Seine Ideen holt sich das Label laut Eigenauskunft „vom Laufsteg bis zum Bordstein“. Zielgruppe sind „alle Nordlichter sowie alle Landratten, die den Norden im Herzen tragen“. Der Online-Shop von „N° 01 Hamburg International“ befindet sich noch im Aufbau. Willst du die Klamotten live anprobieren, kannst du das bei:

„Justfittteds“ |  Feldstraße 31, Hamburg | Montag bis Freitag 12 bis 19 Uhr, Samstag 11 bis 18 Uhr
„Ebb & Flow" | Schanzenstrasse 53, Hamburg | Montag bis Freitag 11 bis 19 Uhr, Samstag 11 bis 18 Uhr 

No1 Chefstyler ????

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5. Für die Kleinsten nur vom Feinsten

Schlummersterne, Wickelunterlagen oder Kuscheldecken werden im Djou Djou Design in bester Oxford-Baumwoll-Qualität handgenäht. Jedes Stück ist ein Unikat und wird von Sandra Trillhaas und Nancy Bockelmann auf Wunsch mit einem Namenszug versehen. Der perfekte Laden, wenn du auf der Suche nach Geschenken für kleine Verwandte oder Bekannte bist – oder selbst Kinder hast. Übrigens: Es gibt hier auch edle handgefertigte Yoga-Matten – natürlich auch mit Namenszug.

„Djou Djou Design“ | Erikastraße 95, Hamburg | Montag bis Samstag 10 bis 17 Uhr 

 

6. Unverfälschte Gewürze von der Waterkant

Hier kommen die Gewürze direkt vom Frachter auf die Ladentheke. Fast jedenfalls. In der von Anne und Stefan Lemcke betriebenen Geschmacksmanufaktur „Ankerkraut“ wird auf Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Rieselhilfen komplett verzichtet, lange Lagerzeiten sind ebenfalls tabu.

Neben den Gewürzmischungen (Bestseller ist derzeit die Marinade „BBQ-Rub Magic Dust“) bietet „Ankerkraut“ inzwischen auch Tees, Öle und Saucen an. Stefan Lemcke hebt hervor: „Unsere Gewürze kommen aus den besten Anbaugebieten der Welt und werden von uns frisch aus dem Hamburger Hafen abgeholt.“ 

Folgende Läden in Hamburg haben „Ankerkraut“-Produkte im Angebot:

Kaufhaus Hamburg | Lange Reihe 70, Hamburg | Montag bis Samstag 11 bis 19 Uhr

Hafen-Spezerei | Überseeboulevard 2, Hamburg | Montag bis Samstag 10 – 19 Uhr

Grill-Kontor | Große Elbstraße 212, Hamburg | Montag bis Mittwoch 11 bis 18 Uhr, Donnerstag bis Freitag 11 bis 20 Uhr, Samstag 11 bis 18 Uhr  

 

 

7. Uhren nach Maß

Die Hamburger Uhrenmanufaktur „Fischer & Cie“ gestaltet seit 2011 Uhren nach Maß. Neben den Individualproduktionen fertigt das kleine Unternehmen in der HafenCity nur limitierte Auflagen. Vom individuellen Ziffernblatt, etwa mit dem eigenen Namen, über ausgefallene Zeiger bis zum besonderen Armband können Kunden ihre ganz persönliche Uhr gemeinsam mit den Designer Christopher Graf entwerfen und in Auftrag geben. Das Motto der Edel-Manufaktur: „Die Uhr fürs Leben – Maß statt Masse“. 

„Fischer & Cie“ | Shanghaiallee 8, Hamburg | Öffnungszeiten des Showrooms: Donnerstag und Freitag 13 bis 19 Uhr, Samstag 12 bis 16 Uhr | Beratung unter Telefon 040/35730666 

 

8. Ahoi Marie

Wer unbedingt einen Motiv-Becher von seinem Hamburg-Trip mit nach Hause nehmen will, sollte einen Bogen um die üblichen Touristen-Shops machen – und stattdessen im „Bootshaus“ in der Neustadt vorbeischauen. Der originelle Laden ist eine Mischung aus Restaurant und Verkaufsraum für die Produkte von „Ahoi Marie“.

Das Hanseatische Design Kontor mit „Meerwert“ hat sich auf maritime, handgefertigte Geschenkideen spezialisiert. „Ahoi Marie“ startete als T-Shirt-Shop, inzwischen gibt es hier auch originelles Schifferporzellan, Wohnaccessoires oder Notizblöcke auf Seekarten. Apropos Tassen: Die gibt’s hier in klassischem Blau-Weiß mit ebenso klassischen Hamburg-Motiven: Anker, Fischschwärme, leichten Mädchen, Möwen oder Hafenkneipen.

„Ahoi Marie“ | Thielbek 3, Hamburg | Montag und Mittwoch bis Freitag 11 bis 18 Uhr, Dienstag und Samstag 11 bis 17 Uhr 

Bootshaus Impressionen! #ahoimarie #bootshaus #maritimesdesign #kaffeekuchen

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9. Futtern wie einst bei Muttern

2007 gründete der Designer und Gastronom Jan Schawe das „Mutterland“, um hier Delikatessen, die nach althergebrachten Rezepten hergestellt werden, zu verkaufen. Die Produktpalette reicht von Slowfood-Marmeladen, feinen Tees, handgemischten Müslis über individuelle Pralinen bis zu altmodischen Bonbons. Hergestellt werden die Lebensmittel nur in familiengeführten Manufakturen.

Die gekauften Produkte werden auf Wunsch in spezielle Geschenkverpackungen mit persönlicher Botschaft eingenäht. Ein Konzept das aufgeht: 2009 wurde Mutterland zum „Store of the Year“ gewählt. Neben den Produkten zum Mitnehmen bieten die mittlerweile drei Läden in gemütlichem Ambiente auch tagesfrisch Salate, Brote, Suppen, Kuchen und Desserts an.

Hier gibt es auch die berühmten Hamburger Goldmandeln, die nach einem alten Familienrezept mit wenig Zucker gebrannt werden. Als Zutaten werden ausschließlich spanische Bio-Mandeln und Bio-Rohrzucker verwendet. Danach werden die Mandeln in 22-karätigem Blattgold geschwenkt. 

„Mutterland Stammhaus“ | Ernst-Merck-Straße 9, Hamburg | Montag bis Samstag 8 bis 21 Uhr, Sonntag 9 bis 19 Uhr (nur Café)

„Mutterland Eppendorf“ | Lenhartzstraße 1, Hamburg | Montag bis Freitag 8 bis 19 Uhr, Samstag 8 bis 18 Uhr, Sonntag 9 bis 18 Uhr (nur Café)

„Mutterland City“ | Poststraße 14-14, Hamburg | Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr, Samstag 9 bis 20 Uhr (Untergeschoss ab 10 Uhr) 

Love this Place #mutterland #hamburg #immerhermitalldenhübschendingen ????

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10. Visitenkarten zum Vernaschen

In Hamburg wird viel edle Schokolade hergestellt und zu klassischen bis ausgefallenen Kreationen verarbeitet. Einer der originellsten Läden ist die „Schokoladendruckerei“. Hier ist der Name wörtlich zu nehmen: Mit Lebensmittelfarbe und einem Drucker werden Schokoladenkreationen hier individuell nach Wunsch gestaltet. Von farbigen Kinderfotos auf Pralinen, essbaren Visitenkarten bis hin zu Glückwunschkarten sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

Das gilt auch für die Füllungen der Pralinen, die es in verschiedenen Variationen gibt: Edle Marc de Champagnercremé,  zartschmelzendes Karamell, hochwertige Nuss-Nougatcreme und feinste Schokocremé. Champagner, Honig, Karamell-Meersalz oder Chili. Die Firmenchefin und Gründerin Ilka Reher betont: „Unsere Produkte werden exklusiv von Hand hergestellt und verpackt, wir verwenden dabei ausschließlich hochwertige Schokolade, die aus nachhaltigem Kakaoanbau stammt.“ 

Die Schokoladendruckerei | Telefon: 040/63295710 

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Die Autorin
Schon mit 15 Jahren flog Bruntje Thielke für zwei Monate nach Nicaragua, wo sie unter abenteuerlichen Verhältnissen bei einer 11-köpfigen Familie wohnte. Die Reisefreude und Abente ... mehr
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