Rund zwei Wochen nach dem Verschwinden der deutschen Touristin Monika B. hat die Polizei im australischen Northern Territory alle Hoffnung, die 62-Jährige zu finden, aufgegeben. Die Suche wurde am Samstagabend eingestellt, berichtet der australische Nachrichtensender „ABC News“.

Fünf Tage lang hatte die Polizei am Boden und mit Drohnen aus der Luft nach der Alleinreisenden gesucht – ohne Erfolg. Erst am 8. Januar war Monika vermisst gemeldet worden. Zu dem Zeitpunkt war sie bereits seit einer Woche nicht in ihr Motel zurückgekehrt. 

Deutsche Touristin bei Wanderung in Alice Springs verschwunden

Monika B. war allein in Australien unterwegs und war am Neujahrstag in Alice Springs zu einer Wanderung aufgebrochen. Die hohen Temperaturen bis zu 43 Grad an diesem Tag hatten die Deutsche offenbar nicht abgeschreckt. 

In den vergangenen Tagen hat die Polizei nach eigenen Angaben alle infrage kommenden Orte abgesucht. Die Beamten wollen aber weiterhin zu den Umständen, unter denen Monika B. verschwunden ist, recherchieren. Zeugen zufolge wurde sie zuletzt bei der Felsformation Emily Gap rund 13 Kilometer von Alice Springs entfernt gesehen.

Die Polizei hat das Gebiet mithilfe von Drohnen, Hubschraubern, Motorrädern, Hunden und zu Pferd abgesucht, allerdings ohne Erfolg. Über die deutsche Botschaft konnte die Polizei mittlerweile Kontakt zu Monikas Bruder aufnehmen.

Deutsche Touristin seit Neujahr vermisst

Erst eine Woche nach ihrem Verschwinden, am 8. Januar, hatten Mitarbeiter des Desert Palms Resorts Monika als vermisst gemeldet. Sie hätte am 5. Januar aus dem Motel auschecken sollen und hat Ermittlungen zufolge am selben Tag einen Flug nach Darwin verpasst. Obwohl sie scheinbar spurlos verschwunden ist, gehe die Polizei laut „ABC News“ nicht von einem Gewaltverbrechen aus.