In Österreich hat sich die Lage kurzzeitig entspannt, Garmisch-Partenkirchen hat den Katastrophenfall ausgerufen, und Bahnmitarbeiter haben eine eingeschneite Ziege gerettet: Das Schneechaos im Alpenraum ist noch immer nicht überwunden.

Unwetterwarnung aufgrund von starkem Schnee und Verwehungen in Bayern

Noch mehr Schnee, Sturmböen und Verwehungen: Dieses Wetter sagt der Deutsche Wetterdienst für Bayern für die kommenden Tage voraus. 

Nach Miesbach, Berchtesgaden, Traunstein und Bad Tölz-Wolfratshausen hat nun auch der Landkreis Garmisch-Partenkirchen den Katastrophenfall ausgerufen.

Österreich: Schnee versperrt Straßen und Gleise 

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben in all dem Chaos mit einem herzerwärmenden Video auf Twitter für lichte Momente gesorgt: Mitarbeiter, die die Schienen vom Schnee befreien sollten, haben eine eingeschneite Ziege neben den Gleisen befreit.

Nachdem in Österreich zwischenzeitlich in mehreren Gebieten die höchste Lawinenwarnstufe fünf ausgerufen worden war, wurde diese auf Stufe drei herabgestuft. Auch in den Bayerischen Alpen gilt derzeit Lawinenwarnstufe drei. Bisher hat das Schneechaos neun Todesopfer in Österreich gefordert, darunter drei Deutsche, so „wetter.at“.

Wieder mehr Skilifte in Betrieb

Gute Nachrichten für Skifahrer: Sowohl in Österreich, als auch in Bayern haben wieder mehr Skilifte den Betrieb aufgenommen. In Österreich sind derzeit nur noch 355 Lifte außer Betrieb, für Bayern meldet das Portal „Skiresort.de“ nur 119 geschlossene Lifte.