Es fing an mit Katzencafés, die plötzlich überall auf der Welt eröffneten. Danach gab es ein Waschbärencafé in Südkorea und sogar eine Gaststätte in Istanbul, die einen Löwen im Glaskasten hielt. Und in Tokio gibt es ein Café beziehungsweise eine Bar voller Reptilien.

Reptiliencafé in Tokio hält Schlangen, Spinnen und Echsen

„Darf es eine Schlange zum Kaffee sein?“, so in etwa könnte die Frage des Kellners beim Besuch in der Bar Yatonokami klingen. Das Café im Westen Tokios halte mehr als 100 Reptilien in Terrarien, also Schlangen und Echsen, und außerdem zahlreiche Spinnen, wie „Matador Network“ berichtet. 

Auf Twitter wirbt das Lokal mit den Worten: „Sie können Alkohol trinken, während Sie Spinnen und Schlangen streicheln.“

Die Gaststätte sei komplett mit fluoreszierendem Licht ausgestattet, die Wände voll mit Reptilienbildern. Dazu stehen überall Terrarien herum, darin Reptilien aus der ganzen Welt. 

Der Besitzer des Cafés findet sein Konzept übrigens absolut logisch. Reptilien seien hervorragende Begleiter, bräuchten nur wenig Pflege und selten Futter, sagte er gegenüber der US-Website.

Japan: Reptiliencafés liegen im Trend

Es ist nicht das einzige Reptiliencafé in Japan, im Gegenteil: Sie sind dort ein großer Trend. Neben der Bar Yatonokami gibt es auch das Reptile Cafe in Yokohama, das Reptile Cafe and Bar Arrive in Kobe und das Reptile Cafe Again in Osaka.

Zwar haben die meisten Cafés Regeln für den Umgang mit ihren Reptilien. Aber: Es handelt sich dabei nicht um gezähmte oder soziale Tiere. Sie sollten daher nicht länger als 30 Minuten pro Tag angefasst werden, um Stress zu vermeiden.