Mary Poppins ist zurück! Mit dem Kinostart von „Mary Poppin’s Rückkehr“, der Fortsetzung eines der größten Disney-Klassikers, erwartet London 2019 vermutlich ein Ansturm von Filmfans, die das historische London der 30er-Jahre selbst erleben wollen.

Mary Poppins wurde tatsächlich in London gedreht

Denn anders als das Original von 1964 wurde die Neuauflage mit Emily Blunt in der Hauptrolle tatsächlich in der englischen Hauptstadt gedreht.

Jacks Gaslaternen, der alte Bankendistrikt und ein verlassener Park, der extra für die aufwendigen Dreharbeiten in einen magischen Ort verwandelt wurde: Ab Februar 2019 können London-Besucher bei einer neuen Stadtführung die Drehorte des Films kennenlernen.

Echte und fiktive Orte in „Mary Poppins“

Die „Mary Poppins Tour of London“ führt dabei auch an ikonische Plätze aus dem Original, auch wenn die in den Walt-Disney-Studios in Kalifornien lediglich als Kulisse bestanden. Ein Foto beim Taubenfüttern auf den Stufen der echten Saint Paul’s Cathedral ist aber auch im echten London möglich.

So mischt die zweistündige Tour, wie der neue Film, echte und fiktive Locations. Ein Guide verrät dabei Anekdoten und Geheimnisse der Dreharbeiten, erklärt Details zu den literarischen Vorlagen oder dem echten London zur Zeit der großen Depression.

Selbstverständlich erfahren die Teilnehmer auch, was supercalifragilisticexpialigetisch bedeutet. Kleiner Wermutstropfen: Die berühmte Cherry Tree Lane, in der die Familie Banks auch im zweiten Teil noch wohnt, ist leider nicht zu besichtigen. Sie existierte lediglich während der Dreharbeiten in den Shepperton Studios.

Mary Poppins
Lin-Manuel Miranda spielt in der Fortsetzung den Gaslaternenanzünder Jack. Für seine große Tanzszene am Ende des Films wurde in London ein ungenutzter Park in 26 Wochen Arbeit aufwendig zu einem magischen Ort hergerichtet. Foto: imago/Prod.DB