Ein Zug zu den historischen Stätten der Maya-Kultur: Die „Tren Maya“ soll ein Touristenmagnet auf der Yucatán-Halbinsel im Südosten von Mexiko werden. Nebenbei entstehen bei dem Projekt Hunderttausende neue Arbeitsplätze. 

Das versprach der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador bei einer indigenen Zeremonie in Palenque. Ab dem kommenden Jahr soll die 1.525 Kilometer lange Bahnstrecke gebaut werden. Es gibt jedoch einige Kritik an dem Projekt.

Umweltschützer und Ureinwohner kritisieren den Maya-Zug

Wie „Latina Press“ berichtet, seien die Maya nicht in die Planung der Route einbezogen worden. Rund ein Drittel der Strecke soll durch unberührten Dschungel führen, der im Besitz des indigenen Volkes ist. 

Der Präsident versprach aber, für die Gleise werde „kein einziger Baum entwurzelt“. Rund vier Jahre soll der Bau der Maya-Zugstrecke in Anspruch nehmen und ersten Schätzungen zufolge bis zu 7,4 Milliarden US-Dollar verschlingen.