Der Nyungwe-Nationalpark im Südwesten des afrikanischen Ruanda erstreckt sich mit seinen saftig grünen Wäldern auf insgesamt 970 Quadratkilometer. Er beheimatet unter anderem wilde Schimpansen – und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.

Doch das Auswärtige Amt warnt jetzt ausdrücklich vor dem Besuch des Naturparks. Der Grund: Erst vor Kurzem gab es dort bewaffnete Angriffe auf Reisende.

Angriffe auf Reisende im Nyungwe-Nationalpark in Ruanda

Am 15. Dezember griffen Bewaffnete drei Busse im Gebiet des Nationalparks an, töteten zwei Insassen und verletzten weitere. Aus diesem Anlass empfiehlt das Auswärtige Amt, den Nationalpark und die Verbindungsstraße zwischen Cyangugu und Nyamagabe zu meiden.

Ruanda stehe momentan im Konflikt mit den Nachbarländern Burundi und Kongo. Konflikte in diesen Nachbarstaaten würden besonders in den Grenzgebieten von Ruanda bemerkbar, der Nyungwe-Nationalpark grenzt direkt an Burundi und ist nicht weit vom Kongo entfernt.

Das Auswärtige Amt warnt zudem zur Vorsicht vor möglichen terroristischen Attacken.