Für die Freundinnen Maren U. (28) aus Norwegen und Louisa V. (24) aus Dänemark sollte es ein Backpacking-Trip durch die marokkanische Natur werden. Bis zu ihrem Tod hatten die beiden gemeinsam an einer norwegischen Uni studiert, galten als Outdoor-Fans. 

Am Fuß des Berges Toubkal, dem größten Berg in Nordafrika, wollten die Backpackerinnen wandern gehen. Doch nach nur wenigen Kilometern nahm ihr Trip ein grauenvolles Ende. 

Marokko: Junge Touristinnen angeblich geköpft

Andere Urlauber fanden am Montag ihre Leichen zehn Kilometer vom Dorf Imlil entfernt. Infolgedessen wurden zahlreiche Straßen in der Region gesperrt und Touren abgesagt.

Der norwegische Nachrichtendienst „NRK“ schreibt von Schnittverletzungen, die die beiden Frauen erlitten haben. Ein Zeuge berichtet dagegen in der „Morocco World News“, Maren und Louisa seien geköpft worden. Offiziell wurde diese Behauptung aber noch nicht bestätigt. 

Getötete Frauen waren seit einer Woche in Marokko

Polizisten in Marrakesch haben bereits einen von mehreren Verdächtigen gefasst. Derzeit ermitteln die marokkanischen gemeinsam mit norwegischen Behörden zu den genauen Umständen der Todesfälle.

Die Mutter der Norwegerin Maren erzählte gegenüber „NRK“, sie habe zuletzt am 9. Dezember von ihrer Tochter gehört. Da sei sie in Marokko angekommen und habe eine Nachricht geschrieben, dass es ihr gut gehen und sie in den kommenden Tagen ihr Handy nicht immer anschalten werde. Jetzt wird sie ihre Tochter nie wieder sehen.