Litauen: 15 Orte, die du gesehen haben musst

Lust auf einen Litauen-Trip aber überhaupt keine Lust, dich ausführlich vorzubereiten? Wir haben die Lösung für dich: Hier kommen 15 Tipps, die deine Reise mit Kultur füllen!

Die beleuchtete Wasserburg Trakai am Abend.
Auch abends gibt die Wasserburg von Trakai ein beeindruckendes Bild ab.

Foto: imago/imagebroker/puchinger

1. Wasserburg Trakai – Trakai

Die Wasserburg Trakai liegt inmitten der Seenlandschaft und ist komplett von Wasser umgeben. Die größte noch erhaltene Wasserburg Europas  wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Sie ist heute eines der am meisten fotografierten Motive in Litauen. Die Kulisse ist in Sommer und Winter sehr malerisch. Im Winter kann man auf den Seen spazieren gehen oder Schlittschuhfahren.

2. Kurische Nehrung – Landzunge bei Klaipeda

Die kleine Landzunge ist ein Naturschutzgebiet und von Kiefernwäldern und besonders im Süden, hohen Sanddünen geprägt. Steht man auf der höchsten Düne in Nida, sieht man auf der einen Seite die Ostsee, auf der anderen Seite das kurische Haff. 

 

3. Die Burg von Kaunas – Kaunas

Die Burg von Kaunas wurde im 13. Jahrhundert genau dort gebaut, wo sich Memel und Neris kreuzen. Im 18 Jahrhundert wurde die Burg fast völlig zerstört. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie wieder aufgebaut. Heute beherbergt sie ein Museum, das die Geschichte der Burg darstellt.

4. Rathaus Kaunas – Kaunas

Der Mittelpunkt der Altstadt ist der große Rathausplatz. Das Rathaus erinnert vom Stil her eher an eine Kirche. In den Kellerräumen ist ein Keramikmuseum eingerichtet.
Es lohnt sich eine Zeit lang auf dem Rathausplatz zu verweilen. Hier kann man auf einer der Bänke sitzend das Treiben beobachten und muss nur wenige Schritte zum Fluss gehen. Außerdem sind rund um den Platz viele schöne Alte Bürgerhäuser zu sehen.

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5. Laisves Aleja, die Freiheitsallee - Kaunas

Niemand sollte Kaunas besucht haben, ohne auch auf der Laisves Alexa entlang geschlendert zu sein. Die von Linden gesäumte Straße strahlt Ruhe aus und ist ein idealer Platz zum verweilen. Links und Rechts des Boulevards gibt es eine Reihe Cafés und Restaurants. Wer auf den Kontakt nach Hause nicht verzichten kann: Hier gibt es überall WLAN, sodass man es sich auf einer der Bänke mit einem Kaffee gemütlich machen und dabei im Internet surfen kann.

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6. Die Orthodoxe Kirche – Kaunas

Die Orthodoxe Kirche bildet den Anfang der Laisves Aleja. Die fünf silbrigen Kuppeln dominieren das Stadtbild. Im Inneren ist sie genauso imposant wie von außen. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die fünf silbernen Kuppeln der Kirche sind schon weit über die Stadt Kaunas hinweg sichtbar.
Die Kirche des Erzengels Michael in Kaunas ist ursprünglich eine russisch-orthodoxe Kirche, was den Baustil erklärt. Inzwischen ist es allerdings eine römisch-katholische Kirche. Foto: wikimedia.org/ Ejkum

7. Meeresmuseum – Smiltyne

 
Das Museum liegt in der Festung Kopgalis des Ortes Smiltyné auf der kurischen Nehrung. Der beliebteste Teil des Museums ist das Delphinarium mit drei Wasserbecken und 1.000 Zuschauerplätzen.

8. Thomas Mann Haus – Nida

Thomas Mann entdeckte den Ort Nida im Jahr 1929. Anschließend schrieb er über die Eigenarten und die Schönheit der kurischen Nehrung. In diesem Haus verbrachte er mehrere Sommer zusammen mit seiner Familie. Mittlerweile befinden sich in dem Haus das Thomas Mann Museum und das Thomas Mann Kulturzentrum.

9. Elchbruch – Preila

Im Wald zwischen Preila und Nida, dem Elchbruch, leben rund 80 Elche. Mit etwas Glück ist einer der Elche bei einem Bad in der Ostsee zu beobachten.

Rytas tarp medžių

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10. Große Düne und Tal des Schweigens - Nida

Im Süden Nidas befindet sich die große Düne. Europas größte Wanderdüne mit einer höhe von knapp 60 Metern. Von dort aus wandert man hinab ins Tal des Schweigens. Der Blick von hier aus ist wunderschön und beeindruckend. Von der Düne aus sieht man zeitgleich das Haff und die Ostsee.

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11. Kathedralenplatz – Vilnius

Dieser Platz ist ein Wahrzeichen von Vilnius. Die weiße, große Kathedrale ist beeindruckend. Der Glockenturm steht separat daneben. Von hier aus kann man Vilnius gut zu Fuß erreichen.

12. Gediminas-Turm – Vilnius

Der rote Gediminas-Turm ist das eigentliche Wahrzeichen der Hauptstadt. Auf ihm ist die litauische Flagge gehisst. Der Aufstieg ist sehr steil und anstrengend. Wer ihn aber wagt, wird mit einem fantastischen Ausblick über die ganze Stadt belohnt.

Skyline von Vilnius
Die Hauptstadt Vilnius ist alles andere als rückständig. Wolkenkratzer bestimmen die Skyline. Dennoch prägen auch die historischen Gebäude das Gesicht der Stadt. Foto: imago/robertharding

13. St. Annenkirche – Vilnius

Die St. Annenkirche zählt zusammen mit der Bernhardinerkirche und dem Bernhardinerkloster als das bedeutendste gotische Architekturensembles Litauens.
Generell ist Vilnius von einer Vielzahl Kirchen geprägt. Sie lassen sich am besten bei einem Gang durch die Stadt entdecken. Ein Spaziergang durch Alt- und Neustadt von Vilnius dürfen nicht ausgelassen werden. Es wird sich lohnen.

14. Rathausplatz – Vilnius

Der Rathausplatz von Vilnius stellt das Zentrum der Altstadt dar. Von hier aus ist die historische Altstadt leicht zu erkunden. Hier fährt auch der kleine Sightseeing-Bus los, der besonders im Frühjahr und Sommer eine tolle Alternative zum Fußmarsch ist.

Lithuania

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15. Der Stadtteil Užupis

Der Stadtteil am Rande der Altstadt, gilt als Künstlerrepublik. Die Republik rief in den 90er Jahren eine eigene Verfassung aus, die am Café Užupis gezeigt wird. Užupis wird mit den Künstlerviertel Montmartre in Paris verglichen.

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Die Autorin
Maren Christoffer, freie Autorin und Videojournalistin. Sie ist immer auf Achse. Am wohlsten fühlt sich die gebürtige Sauerländerin dort, wo Wind und Wasser in greifbarer Nähe sind ... mehr
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