Die einst zu den Niederländischen Antillen gehörende Insel Aruba hat bereits 2017 beschlossen, alle Plastiktüten zu verbannen. Mit einer einjährigen Übergangsfrist soll das Gesetz ab 2019 vollständig und endgültig gelten.

Inzwischen ist es zudem sogar ausgeweitet worden – auf weitere Plastik-Einweggegenstände wie Strohhalme und Becher, berichtet die „Latina Press“. 

Verbot von Sonnenschutzmitteln, die Korallen schädigen

Und nicht nur mit dem Plastikbann ist Aruba Vorreiter im Umweltschutz: Das Umweltministerium hat angekündigt, alle Sonnenschutzmittel mit den Inhaltsstoffen Oxybenzon zu verbieten.

Diese schädigen die Korallenriffe entlang der Küste. Stattdessen sollen Touristen auf produkte lokaler Unternehmen zurückgreifen, die ebenfalls schützen, aber keine Bleichmittel enthalten. 

Auch andere Regionen haben schon Verbote der Cremes eingeführt. 

Urlaub ohne Treibhausgasemissionen

Im Westen der Insel hat zudem inzwischen ein klimaneutrales Hotel eröffnet. Das „Bucuti & Tara Beach Resort“ wurde mit dem Zertifikat Carbon Neutral ausgezeichnet, da sie die Treibhausgasemissionen auf null reduziert hat. In allen Bereichen des Betriebs wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. 

Eine Insel frei von fossilen Brennstoffen

Doch damit nicht genug: Bis 2020 will die Insel vor Südamerika komplett frei von fossilen Brennstoffen sein, also etwa Kohle und Erdöl. Für Touristen bedeutet das, sie können Urlaub an einem Traumstrand, in einem schicken Hotel und mit einem guten Gewissen machen.