Für viele Reiseunternehmen war das Start- und Landeverbot gegen die beiden ägytpischen Airlines ein ziemlicher Rückschlag – unter anderem beförderten Thomas Cook und Alltours ihre Kunden mit Fly Egypt und Air Cairo nach Ägypten.

Jetzt kommt der Grund für das Verbot ans Tageslicht: Die Airlines sollen unerlaubt Essen transportiert haben.

Illegales Essen an Bord der ägyptischen Airlines

Nach neuesten Erkenntnissen sei die Ursache für die Verbannung der nordafrikanischen Fluggesellschaften das Essen an Bord der Maschinen gewesen. Das Luftfahrt-Bundesamt verbiete nämlich schon seit 2015 die Zuladung von Speisen und Getränken an vielen ägyptischen Flughäfen. Das berichtet das Magazin „FVW“.

Dagegen hätten sowohl Fly Egypt als auch Air Cairo verstoßen. Die Airlines hätten ihre Cateringbestände zum Beispiel an den Flughäfen von Hurghada und Sharm el-Sheikh aufgefüllt. Erlaubt sei die Zuladung aber nur in Kairo. Momentan würden beide Airlines an der Umstellung ihrer Logistik arbeiten.

Hintergrund des Zuladungsverbots sei der Terroranschlag auf eine russische Passagiermaschine, die 2015 über dem Sinai abstürzte, was 224 Menschen das Leben kostete. Die Bombe, die für den Absturz verantwortlich war, sei zwischen den Cateringgegenständen an Bord geschmuggelt worden.