Safaris, Dinner-Shows und ein spannender Kanutrip – die US-Touristen Kristen und Ryan hatten sich für ihre Reise durch Südafrika und Simbabwe viele schöne Dinge vorgenommen. So wollte das Paar aus Texas Kristens 37. Geburtstag feiern. Doch der Angriff eines Nilpferdes setzte dem Urlaub ein jähes Ende. 

Das Muttertier hatte sich mit seinem Nachwuchs unter Wasser versteckt, als Kristen und Ryan mit zwei Guides im Sambesi entlang der Victoriafälle paddelten. Doch sie bemerkten die Tiere am Samstag zu spät, berichtet die „Tampa Bay Times“.

Victoriafälle: Nilpferd beißt Touristin und zieht sie unter Wasser

Bevor sie reagieren konnten, schwamm die Nilpferdmutter unter das Kanu des Paares und warf es in die Luft. Während Ryan sich zu einer Insel in der Nähe retten konnte, biss das tonnenschwere Tier Kristen in den Oberschenkel und zog sie unter Wasser. „Sie hatte keine Gelegenheit, zum Ufer zu schwimmen“, erinnert sich Ryan. 

Glücklicherweise konnte sich die Amerikanerin befreien und retten. Sie kam mit einem gebrochenen Bein und weiteren Verletzungen in ein Krankenhaus in Südafrika.

Der Sprecher von der „Zimbabwe National Parks and Wildlife Management Authority“ bestätigte den Vorfall. Er forderte Touristen auf, jeglichen Kontakt mit wilden Tieren zu vermeiden.

Ryan kritisiert das Tourunternehmen, mit dem sie unterwegs waren. Er verstehe nicht, warum es nicht vor Risiken gewarnt habe oder Touren zu bestimmten Zeiten, zum Beispiel während der Paarungssaison, absage. Denn dann seien wilde Tiere oftmals aggressiver.