Die Hotelkette teilte mit, dass ihre Reservierungsdatenbank Opfer eines „Datensicherheitsvorfalls“ geworden sei. Ermittlungen haben ergeben, dass Hacker sich Zugriff auf die Datenbank verschafft hätten.

Bereits am 8. September wurde Marriott von einem internationalen Sicherheitstool informiert, dass jemand versucht habe, unerlaubt auf die Starwood-Reservierungsdatenbank, mit der die Kette arbeitet, zuzugreifen.

Wie das Unternehmen am heutigen Freitag mitteilt, sei bei den Ermittlungen herausgekommen, dass bereits seit dem Jahr 2014 unerlaubte Zugriffe stattgefunden hätten. Betroffen seien die Daten von bis zu 500 Millionen Kunden, die bis zum 10. September 2018 Starwood-Unterkünfte gebucht haben.

Auch andere Hotelketten von Datenklau betroffen

Die Starwood-Datenbank für Kundenreservierungen wird auch von anderen Hotelketten benutzt, darunter W Hotels, Le Méridien Hotels & Resorts sowie Sheraton.

Ab heute schickt Marriott E-Mails an betroffene Kunden heraus, deren Adressen in der gehackten Datenbank hinterlegt sind. Informationen gibt es auch auf der Info-Website zum Hackerangriff.

Marriott bedauert den Vorfall

Unter den gehackten Daten befinden sich Informationen wie die Namen der Gäste, Anschrift, Mailadressen, Telefonnummern, Reisepassnummern, Geburtsdaten und Geschlecht. Bei einigen Kunden wurde möglicherweise auch auf die Kartendaten von Zahlungsmitteln zugegriffen, auch wenn diese zweifach verschlüsselt seien.

„Wir bedauern diesen Vorfall zutiefst“, sagte Marriott-Geschäftsführer Arne Sorenson.