Panne bei Merkel-Reise: Das ist der Kanzlerinnen-Airbus

Flugzeug-Panne: Das ist der Kanzlerinnen-Airbus

Der Kanzlerinnenjet „Konrad Adenauer“, mit dem Bundeskanzlerin Angela Merkel zum G20-Gipfel reisen wollte, musste wegen technischer Probleme umkehren. Der reisereporter zeigt, wie der Airbus aussieht.

Die „Konrad Adenauer“, mit der Angela Merkel zum G20-Gipfel reisen wollte, musste umkehren.
Die „Konrad Adenauer“, mit der Angela Merkel zum G20-Gipfel reisen wollte, musste umkehren.

Foto: imago/Hans-Günther Oed

Panne an der Regierungsmaschine: Weil an Bord eine „elektronische Verteilerbox“ ausgefallen war, musste die Maschine mit Kanzlerin Angela Merkel an Bord über den Niederlanden umkehren. Wegen der technischen Probleme kommt sie nun zu spät zum G20-Gipfel in Buenos Aires, wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland berichtet.

Angela Merkel: Mit Iberia-Linienflug statt dem Kanzlerjet zu G20

Statt mit dem „Kanzlerjet“, wie der Airbus in Berlin genannt wird, nach Argentinien zu fliegen, musste sie auf einen Linienflug der Airline Iberia umsteigen. Für Ehemann Joachim Sauer war kein Platz mehr in der Maschine, er musste in Deutschland bleiben.

Und das ist der Pannen-Kanzlerjet: Der Airbus A340 ist nach Angaben des Portals „Planespotters“ gute 19 Jahre alt und steht seit 2011 im Dienst der Bundesregierung. Die Maschine trägt offiziell den Namen „Konrad Adenauer“, nach dem ersten deutschen Bundeskanzler.

Intimer Einblick: So schläft die Kanzlerin auf Reisen

Der Airbus hat eine Reichweite von 13.500 Kilometern, Platz für 143 Passagiere und ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt – darunter ein Konferenzraum und das Schlafgemach der Kanzlerin. Wie das wohl aussieht? Intime Einblicke sind uns für gewöhnlich nicht gestattet. Aber als die alte „Konrad Adenauer“ 2011 außer Dienst ging, wurde das Flugzeug im Auftrag der Bundesregierung versteigert.

  

Blick in den Kanzlerjet

So bescheiden reist Angela Merkel.

Und so konnten wir mal reinschauen. Das Bett im Ex-Kanzlerjet erinnerte eher an eine gehobene Jugendherberge als an das Nachtlager einer Staatschefin: Schlichte Holzverkleidung, ein Deckenüberwurf im 70er-Jahre-Stil, drei kleine, türkisblaue Kissen. 

Bett im Kanzlerjet.
Bescheidene Schlafgelegenheit für die Kanzlerin im früheren Jet. Foto: VEBEG GmbH

Augenzeugen zufolge soll das Nachtlager im neuen Regierungsjet auch nur unwesentlich moderner ausgefallen sein – im Gegensatz zu anderen Regierungs-Maschinen.

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