„Aida Cara“: Deutscher Passagier fällt vom Kreuzfahrtschiff

Mann über Bord: Passagier der „Aida Cara“ vermisst

Große Aufregung auf der „Aida Cara“: Mitten im Atlantischen Ozean fiel ein 81-jähriger Passagier von Bord des Kreuzfahrtschiffes. Eine Suchaktion brachte kein Ergebnis, der Deutsche bleibt vermisst.

Ein deutscher Passagier ist von der „Aidacara“ in den Atlantischen Ozean gestürzt. (Symbolfoto)
Ein deutscher Passagier ist von der „Aidacara“ in den Atlantischen Ozean gestürzt. (Symbolfoto)

Foto: imago/Stephan Görlich

Auf der „Aida Cara“ hat sich ein tragisches Unglück ereignet. Das Kreuzfahrtschiff ist aktuell auf der „Kapverden & Kanaren 1“-Reise unterwegs. Am Montag fuhr es von den Kapverdischen Inseln aus in Richtung des nächsten Zieles La Palma – rund 250 Seemeilen südlich vor der kanarischen Insel fiel ein deutscher Passagier vom Schiff.

Passagier vermisst: „Aida Cara“ leitet Suchaktion „Mann über Bord“ ein

Als klar wurde, dass der 81-Jährige über Bord gegangen sein musste, wurde sofort eine Suchaktion eingeleitet, berichtet das kanarische „Wochenblatt“. 

Die „Aida Cara“ verständigte die spanische Seenotrettung Salvamento Marítimo, ein Suchflugzeug kreiste über dem Gebiet. Zudem wurden alle Schiffe in einem Umkreis von 70 Seemeilen verständigt. Doch die Suche war ohne Erfolg, der Deutsche bleibt vermisst. Die Chance, einen Menschen lebendig aus dem Atlantik zu bergen, ist sehr gering.

Es wird vermutet, dass der 81-Jährige von einem der elf Decks des Kreuzfahrtschiffes ins Meer stürzte. Seine mitreisende Frau bemerkte sein Fehlen erst einige Stunden später.

Die „Aida Cara“ kam wegen des Vorfalls mit mehreren Stunden Verspätung auf La Palma an. Sie setzte die Reise fort, die Route führte nach La Palma nach El Hierro, San Sebastián de La Gomera, Arrecife auf Lanzarote, Puerto del Rosario auf Fuerteventura und Las Palmas de Gran Canaria.

Aida teilt auf eine Anfrage des reisereporters lediglich mit: „Wir bitten um Verständnis, das wir auf Grund der Umstände und dem Schutz der Persönlichkeitsrechte unseres Gastes und der Angehörigen keine Auskünfte geben.“

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