Lichterloh schlagen die Flammen in den Himmel, Rauch erschwert die Sicht. Hunderte Feuerwehrmänner sind derzeit an der Küste von Queensland im Einsatz, um die zahlreichen Buschbrände zu löschen. Bisland mussten die Bewohner zahlreicher Städte ihre Häuser verlassen.

Wie die australischen Nachrichtenseite „9news“ berichtet, wüten die Buschbrände seit Samstag. Mittlerweile seien insgesamt 220 Quadratkilometer betroffen – eine Fläche größer als Hannover

Buschfeuer: Katastrophenalarm in Queensland

Am gestrigen Mittwoch erreichten die Brände Katastrophenausmaß – zum ersten Mal in der Geschichte des australischen Bundesstaats. Grund ist eine Kombination aus sehr trockener, heißer Luft und starkem Westwind.

Waldbrände bedrohen ganze Städte in Australien

Besonders betroffen sind die Orte Deepwater nördlich von Bundaberg, Tinnanbar an der Küste vor Fraser Island und North Stradbroke Island. Tinnanbar ist mittlerweile sogar durch die Flammen völlig abgeschnitten, die Einwohner können nur noch Schutz suchen – zum Flüchten ist es zu spät.

Airbnb-Gastgeber nehmen kostenlos Evakuierte auf

Damit die Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, ein Dach über dem Kopf haben, hat Airbnb ein System freigeschaltet, auf dem Gastgeber ihre Zimmer gratis anbieten können. 

Ganz anders sah vor wenigen Tagen die Lage in Sydney aus: Dort hatten heftige Regenfälle zahlreiche Straße geflutet und den Flugverkehr lahmgelegt.