Auf dieser Regenbogenstrecke hätten Mario-Kart-Fans einen Heidenspaß: Im First Landing State Park im US-Bundesstaat Virginia gibt es tatsächlich einen Regenbogensumpf. Kein Photoshop, kein Insta-Filter – alles echt!

Der Amerikaner Brent Rossen hat ihn entdeckt: „Ich und meine Freundin waren vergangene Woche im Wald spazieren und haben zum ersten Mal einen Regenbogenpool gesehen“, schreibt er zu seinem Foto auf „Reddit“.

Regenbogensumpf: So entsteht das Naturphänomen

Was steckt hinter dem schillernden Phänomen? Jeff Ripple kann es erklären, er hat früher Touren in Floridas Sumpfgebiet geleitet. Er sagt dem Fernsehsender „BBC“, dass es sich um eine Reflexion von Bakterien handle.

„Der Regenbogenglanz ist das Ergebnis natürlicher Öle. Diese werden durch verrottende Pflanzen oder die Prozesse von seltenen Bakterien, die Eisen im Boden reduzieren, freigesetzt“, erklärt Ripple. Dann braucht nur noch die Sonne in den Sumpf zu strahlen und fertig ist die Szene wie aus einem kitschigen Disney-Film.

In kleinerer Ausführung hast du sie vielleicht schon mal auf dem Asphalt gesehen, wenn Motoröl auf der Straße im Sonnenlicht schillert. 

In einem anderen Sumpfgebiet in Tallahassee in Florida sieht Blogger Michael Hussey dieses Naturschauspiel alle paar Jahre. Er sagt: „Wenn es einige Wochen nicht geregnet hat, wird es immer ausgeprägter.“

Auch auf Instagram posten Nutzer unter dem Hashtag „#rainbowswamp“ aktuell Bilder, die auch uns richtig Lust auf einen Waldspaziergang machen: