Eigentlich wollte der Pilot mit seiner Propellermaschine vom Devonport Airport auf Tasmanien zum benachbarten King Island fliegen. Ein kurzer, wenig aufregender Flug – wäre der Pilot nicht im Cockpit eingeschlafen. Denn dadurch verpasste er doch tatsächlich seinen Zielflughafen und flog 46 Kilometer über die Insel hinaus.

Gegen den schlafenden Piloten wird nun ermittelt

Deshalb ermittelt jetzt das australische Amt für Transportsicherheit wegen Untauglichkeit des Piloten. Auch wenn er die Maschine letztlich sicher auf King Island landen konnte, sorgt der Vorfall für ordentlich Wirbel. Im Rahmen der Ermittlungen werde der Pilot befragt und Abläufe werden überprüft, heißt es im Ermittlungsbericht.

Immerhin: Bei dem Flug am 8. November waren keine Passagiere, sondern nur Fracht an Bord. Der Betreiber Vortex Air betreibt normalerweise aber auch Charterflüge für Geschäfts- oder Freizeitreisen.

Die Ergebnisse der Ermittlungen sollen Anfang des kommenden Jahres veröffentlicht werden.