Die Millionenmetropole Sydney hat es heftig erwischt: Nach sintflutartigen Regenfällen sind zahlreiche Straßen und Parks in der Innenstadt überflutet, Hunderte Haushalte ohne Strom, Strände und Küstenabschnitte gesperrt, Dutzende Flüge fallen aus.

Seit dem Jahr 1984 hat es an einem Novembertag nicht mehr so viel geregnet, teilt der australische Wetterdienst mit. Die Polizei empfahl den Einwohnern und Urlaubern am Dienstag, zu Hause zu bleiben.

Unwetter in Sydney: Zwei Menschen sterben

Nach einem Bericht des „Sydney Morning Herald“ kamen zwei Menschen ums Leben. Außerdem wurden im Nordwesten der Stadt zwei Polizisten durch einen umstürzenden Baum verletzt, als sie auf einer überfluteten Straße Autofahrern helfen wollten. Mindestens 13 Menschen konnten aus den Fluten gerettet werden.

„Fahrt heute später zur Arbeit – wir wollen nicht so viele Autos auf den Straßen.“ Auch U-Bahn-Stationen wurden überflutet, das Wasser lief von oben über die Treppen in Richtung Bahnsteige. 

Auf Twitter zeigen Bilder das Außmaß des Unwetters. Ein Nutzer schreibt etwa: „Sintflutartige Regenfälle, ständiges Blitzen und rollender Donner haben mich heute geweckt.“ 

Regen in Sydney: Mehr als 120 Flüge gestrichen

Der Rekordregen hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr: Mehr als 120 nationale und internationale Flüge wurden am Sydney Airport gestrichen, berichtet der „Sydney Morning Herald“. 

Erst am Dienstagabend (Ortszeit) sollten Wind und Regen nachlassen.