Siebeneinhalb Kilometer Worte der Nächstenliebe: Dieses Projekt zieht sich gerade entlang einer Bahnstrecke quer durch England bis nach Schottland.

Der Grund: Das Bahnunternehmen Virgin Trains will gemeinsam mit der Organisation Rethink Mental Illness Reisende daran erinnern, freundlich zueinander zu sein. Zitate aus dem Kultfilm „Ist das Leben nicht schön?“ zeigen, wie mächtig nette Gesten sein können. 

Zitate an Bahnhöfen sollen in der Weihnachtszeit Nächstenliebe verbreiten

Der Film aus dem Jahr 1946 erzählt die Geschichte von George Baily, der seinen Lebensmut verliert und sich in der Weihnachtsnacht das Leben nehmen will. Ein Engel rettet ihn aber im letzten Moment und zeigt, wie wichtig George den Menschen in seiner Umgebung ist.

Zu den Städten, an deren Banhöfen die Zitate zu lesen sein werden, gehören London, Birmingham, Liverpool, Manchester und Glasgow. Zu lesen ist zum Beispiel: „Ich verdanke George Baily alles“ und „Hilf meinem Freund Mister Baily“.

Am letzten Stopp in Glasgow wird der Refrain von „Old Lang Syne“ in der Nacht zum 13. Dezember auf den Bahnsteig gesprüht.

Bahnaktion sensibilisiert für psychische Krankheiten

Durch Internetadressen, die in die Schriftzüge integriert sind, werden die Menschen an den Bahnhöfen auf Seiten mit Informationen und Hilfe rund ums Thema seelische Gesundheit geleitet.

„‚Ist das Leben nicht schön?‘ erzählt eine Geschichte von Hoffnung und Güte“, begründet Natasha Grice von Virgin Trains die Wahl der Zitate. Der Film erinnere daran, dass jemanden zu haben, der für uns da ist, das größte Geschenk überhaupt sei. Dieses Gefühl sei besonders in der Vorweihnachtszeit wichtig, ergänzt James Fletcher von Rethink Mental Illness.