5 Tipps: So kommst du ins Oktoberfest-Zelt

„Wegen Überfüllung“ geschlossen. Dieser Schriftzug hängt über vielen Bierzelten, besonders am Wochenende. Kein neuer Gast kommt rein, zumindest nicht ohne Reservierung. Hier sind 5 Tipps, wie du trotzdem spontan ins Zelt kommst.

Russavia
Die Festzelte auf dem Oktoberfest sind oft überfüllt.

Foto: Russavia

1. Der Zeitpunkt

Am Wochenende geht nichts. Gar nichts. Die Zelte sind ab dem Morgen dicht, viele warten schon ab sechs Uhr in der Früh, um einen Platz zu ergattern. Donnerstag, Freitag und Samstag sind die stärksten Tage. Besser am Sonntagabend gehen, oder von montags bis mittwochs. Dort ist der Zulauf auf das Oktoberfest nicht so stark. Außerdem gilt: Wer am frühen Mittag kommt, hat bessere Chancen als am Nachmittag.

2. Das Zelt

Klar, am liebsten ins Käfer’s, Hofbräuzelt oder ins Schützenfestzelt. Doch das wollen eben alle. Besser: Mittags ins Weinzelt, da geht meistens etwas. Auch im Armbrustschützenfestzelt, der Ochsenbraterei, bei Augustiner und im Marstall findest du mit etwas Glück einen Ordner, der einen reinlässt. Auf jeden Fall sollten Sie auch bei den kleinen Zelten mal anfragen. In den Hendl-Bratereien und Würschtl-Buden gibt es oft noch ein freies Eck.

3. Der Eingang

Wer vor dem Haupteingang steht, hat keine Chance. Hier bewachen die Ordner lediglich den Eingang. Öffnen werden sie die Türe aber nicht. Genau das Gleiche gilt für den rückwärtigen Eingang. Anders an den Seiten: Zwar musst du dich etwas durch den Biergarten mogeln, aber hier ist viel weniger los. Und wenn gar nichts geht: Bei einem Münchnerischen Altweibersommer schmeckt die Maß im Biergarten sowieso viel besser als im stickigen Zelt.

4. Das Lächeln

Viele Besucher versuchen die Ordner mit Geld zu bestechen. 50 Euro aufwärts. Helfen tut’s nicht, es gibt nur jede Menge Ärger. Auch der Satz: „Meine Freunde sind schon drin und haben das Reservierungsbändchen für mich“ - bringt nichts. Die Sicherheitsleute haben garantiert jede Ausrede schon gehört. Am besten funktioniert ein Lächeln kombiniert mit einer Portion Geduld. Höflich fragen, warten und nicht betrunken sein. Das erweicht das Ordner-Herz am ehesten.

5. Der Geheimtipp

Unter Münchnern gilt der letzte Abend des Oktoberfests als Geheimtipp. Während in den ersten Tagen und am Wochenende auf der Festwiese kaum ein Durchkommen ist, ist es am letzten Abend (dieses Jahr am 3. Oktober) ruhiger. Um 22 Uhr verabschieden sich die Wirte mit ihren Kapellen von den Gästen, in vielen Zelten werden Wunderkerzen verteilt. Bei diesem sogenannten „Zapfenstreich" wird oft die Bayernhymne gespielt. 

 

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Die Autorin
Reporterin und Weltenbummlerin - beides aus Leidenschaft. Die gebürtige Münchnerin zog es früh raus aus Bayern, inzwischen fast einmal um den ganzen Globus. Im Gepäck: immer ein Bu ... mehr
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