Japan verschenkt Häuser – so bekommst du auch eins

Japan verschenkt Häuser – so bekommst du auch eins

In Japan gibt’s zu viele leer stehende Häuser, besonders in ländlichen Regionen. Die Einheimischen versuchen, das Problem kreativ zu lösen – und verschenken verlassene Behausungen. Wir verraten, wo.

Drei japanische Holzhäuser im Schnee in den Bergen.
Der Traum vom Eigenheim könnte in Japan wahr werden. (Symbolfoto)

Foto: unsplash.com/Fabian Mardi

Ein Traum für alle, die ein Faible für Japan und kleine Häuser mit marodem Charme haben: Auf der Seite Inakanoseikatsu werden Häuser für 0 Yen angeboten. Aber warum verschenken Japaner ihr Unterkunft?

Japan leidet massiv unter der Landflucht

Der asiatische Inselstaat hat ein ähnliches Problem wie viele Dörfer in Deutschland: Immer mehr Menschen ziehen in die Großstädte – die Behausungen auf dem Land bleiben leer und verfallen mit der Zeit.

Der „Japan Times“ zufolge standen vor fünf Jahren acht Million Häuser leer. 

Sogar in den Metropolen sind einige Gebäude unbewohnt – in Tokio beispielsweise jedes zehnte. Häuser abreißen zu lassen ist teuer, Neubauten werden dagegen steuerlich begünstigt. Den Bau neuer Häuser einzuschränken hätte enorme Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes.

So ergatterst du ein kostenloses oder spottbilliges Haus in Japan

Deshalb werden derzeit viele Häuser in Japan umsonst oder für sehr wenig Geld angeboten. Es sind gerade zwar nicht besonders viele kostenlose Häuser auf Inakanoseikatsu gelistet – vielleicht bist du aber spontan genug, eins zu ergattern.

Und wenn nicht: In der nächsthöheren Kategorie (maximal 3.900 Euro)  ist die Auswahl schon größer. Auch auf der Kleinanzeigenseite Iechiba findest du immer wieder Schnäppchen. 

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