Ein bitteres Ende für das Berufsleben eines Piloten: Nach seinem letzten Flug untersucht jetzt die argentinische Behörde für Flugunfalluntersuchung sein Verhalten. Denn ein traditionelles Abschiedsritual ging komplett daneben.

Flugzeug fährt unter Wasserfontäne hindurch und rammt Feuerwehrauto

Nachdem der Pilot der Airline Aerolíneas Argentinas den Airbus A430-300 nach dem Nachtflug AR1133 aus Madrid gegen 7 Uhr morgens sicher am Flughafen Buenos Aires gelandet hatte, verabschiedete ihn die Flughafenfeuerwehr mit Wasserfontänen.

Der Jet fuhr unter der Dusche hindurch in Richtung Terminal. So weit alles gut. Doch dann geschah das Missgeschick:

Das Flugzeug setzt zur Kurve an, dabei streift das linke Triebwerk eines der beiden Feuerwehrfahrzeuge. Das ist deutlich in einem Video zu sehen, in dem die Wasserfontäne plötzlich in eine völlig andere Richtung spritzt.

Dass es ganz schön geknallt haben muss, zeigen Bilder des zerstörten Winglets, dem leicht gebogenen Außenflügel am Ende der Tragwerkfläche. Das etwa 22 Jahre alte Flugzeug musste für eine Reparatur vorübergehend aus dem Verkehr gezogen, berichtet „Todo Noticias“.