Anti-Terror-Übung: Flughafen Köln/Bonn teilweise gesperrt

Terrorübung: Flughafen Köln/Bonn teilweise gesperrt

Obacht am Kölner Flughafen: 1.000 Einsatzkräfte von Polizei, Bundespolizei und Zoll üben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch für ein Terrorszenario. Dafür wird der Terminal 1 fast komplett gesperrt.

Blick auf den Flughafen Köln/Bonn vom Parkdeck aus gesehen.
Im Flughafen Köln/Bonn proben Streifenbeamte, GSG9 und SEK, wie sie gegen Terroristen vorgehen.

Foto: imago/Jürgen Schwarz

Wer am Dienstagabend oder frühen Mittwochmorgen am Flughafen Köln/Bonn abhebt oder landet, muss sich auf einige Änderungen einstellen. Denn in dieser Nacht üben Polizei und Zoll für den Ernstfall: Wie arbeiten sie bei einem Terroranschlag zusammen?

Terminal 1 am Airport Köln/Bonn fast komplett gesperrt

Für diese Übung wird der Terminal 1 großflächig gesperrt, der gesamte Betrieb läuft währenddessen im Terminal 2. Der Flugverkehr soll dadurch zwar nicht beeinträchtigt werden, die Bundespolizei rät Passagieren aber, sich für Details zu ihren Flügen an die Fluggesellschaft zu wenden.

Die Bundespolizei ist unter der Servicenummer 02241-2387777 erreichbar.

Anti-Terror-Übung führt zu Einschränkungen am Flughafenparkplatz

Wie der Flughafen informiert, wird auch das Parksystem für die Übung umgeleitet. Von 21 Uhr bis etwa 4 Uhr morgens ist der Verkehr vor dem gesamten Abflugbereich gesperrt und wird stattdessen in Richtung Ankunft gelenkt. Bereits eine halbe Stunde vorher werden die Bereiche P1A und die Kurzparkzone P1 gesperrt.

Ab 20.30 Uhr werden alle Shops und Restaurants auf der Landseite des Terminals 1 gesperrt, der Terminal öffnet dann erst am Mittwochmorgen gegen 5 Uhr wieder.

Erste groß angelegte Anti-Terror-Übung an einem deutschen Flughafen

Die verschiedenen Behörden und Organisationen sollen durch die Übung in ihrer Zusammenarbeit gestärkt und optimiert werden. Bestehende Einsatzkonzepte erhalten einen Realitätscheck. Die Übung soll so wirklichkeitsnah wie möglich durchgeführt werden. 

Die Details zu dem Szenario sind deshalb auch den beteiligten Einsatzkräften noch nicht bekannt. Es ist das erste Mal, dass so eine Übung an einem Verkehrflughafen in Deutschland stattfindet.

Auch wenn du jetzt neugierig geworden bist: Zivilisten bleiben außen vor. Sie sollen von der Anit-Terror-Übung nichts mitbekommen.

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