Die geplante Steurreform in Kolumbien sorgt für Wut in der Bevölkerung. Für den 28. November und den 13. Dezember sind daher in Kolumbiens Hauptstadt Bogotà und anderen größeren Städten Demonstrationen und Streiks gegen die Pläne der Regierung unter Präsident Iván Duque angekündigt.

Demos in Kolumbien: Auswärtiges Amt warnt vor gewalttätigen Ausschreitungen

„Gewalttätige Ausschreitungen sind dabei nicht auszuschließen“, teilt das Auswärtige Amt mit. Es könne zudem zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Straßenblockaden kommen, zum Beispiel vor Grenzübergängen zu Nachbarstaaten wie Ecuador.

Reisende sollen sich in lokalen Medien über die Lage informieren und Demonstrationen sowie Menschenansammlungen weiträumig meiden.