Nazaré: Deutscher Urlauber stirbt bei Base-Jumping in Portugal

Deutscher (50) stirbt beim Base-Jumping in Portugal

Der deutsche Urlauber war schon mehrfach zum Base-Jumping an den Klippen von Nazaré – doch dieses Mal ging es schief: Der 50-Jährige verunglückte tödlich, weil sich sein Fallschirm nicht öffnete.

Der 50-jährige Deutsche war diese Klippen in Nazaré schon mehrfach hinuntergesprungen, doch dieses Mal ging es schief.
Der 50-jährige Deutsche war diese Klippen in Nazaré schon mehrfach hinuntergesprungen, doch dieses Mal ging es schief.

Foto: imago/Westend61

Der Urlauber war die Klippe schon mehrfach hinuntergesprungen, immer ging alles gut. Doch nicht dieses Mal: Am Montag ist er beim Base-Jumping in Nazaré tödlich verunglückt.

Ein Video zeigt die schockierenden Szenen: Zwei Männer – beide tragen einen Helm – stehen am Rand der etwa 100 Meter hohen Klippe. Zeitgleich springen sie hinunter. Aber während sich der Fallschirm des einen öffnet, stürzt der andere weiter in die Tiefe, sein Fallschirm öffnet sich nicht.

Fallschirm öffnet sich nicht: Base-Jumper prallt ungebremst auf Boden

Mit voller Wucht prallt er auf den Boden oberhalb des Strandes, erst da öffnet sich der Fallschirm. Wie Nazarés Hafenmeister Paulo Agostinho mitteilte, konnte der 50-Jährige nicht mehr wiederbelebt werden. Warum sich der Fallschirm des Deutschen nicht öffnete, ist noch unklar.

Der Portugiese, der mit ihm gesprungen war, erlitt einen Schock, ebenso drei Freunde, die das Unglück von oben mitansehen mussten. Der 50-Jährige hatte außerdem seinen Hund Cliffy mit dabei, berichtet die Zeitung „Correio da Manhã“.

Beim Base-Jumping springen Menschen mit Fallschirmen von hohen Gebäuden, Sendemasten, Brücken oder Klippen. Im Juli 2013 starb an derselben Stelle ein Schwede beim Base-Jumping.

Die Ecke sei für die riskanten Sprünge sehr beliebt, so Nazarés Hafenmeister.

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