Gestank in Kabine: Lufthansa-Flieger nach London dreht um

Gestank an Bord: Lufthansa-Flieger nach London dreht um

Keinen guten Start in die Woche erlebten 91 Lufthansa-Passagiere auf dem Weg von Frankfurt nach London. Ihre Maschine musste kurz nach dem Start umkehren. Grund war ein „undefinierbarer Geruch“ an Bord.

Feuerwehrmänner und Passagiere stehen vor einem Lufthansa-Flugzeug am Flughafen Frankfurt.
Zurück in Frankfurt mussten die Passagiere die Lufthansa-Maschine, flankiert von Feuerwehrmännern, verlassen.

Foto: twitter.com/NisarVileyat

Eigentlich hätten die 91 Passagiere an Bord des Lufthansa-Fluges LH926 nach eineinhalb Stunden Flugzeit am London City Airport landen sollen. Stattdessen waren sie um 7.29 Uhr wieder in Frankfurt. Das zeigt die Flugroute der Verbindung, die am Montagmorgen gegen 7.20 Uhr abhob.

Als Grund für die Umkehr nannte ein Sprecher der Lufthansa gegenüber dem reisereporter einen „undefinierbaren Geruch“, der sowohl in der Kabine als auch im Cockpit wahrnehmbar gewesen sei. 

Lufthansa-Passagier klagt über Husten 

Die 91 Passagiere wurden nach der Landung auf andere Maschinen umgebucht. Einer von ihnen beschwert sich bei Twitter, die Maschine sei abgehoben, obwohl schon beim Start Probleme festgestellt worden seien.

Weder Pilot noch Crew hätten die Anweisung gegeben, die Sauerstoffmasken aufzuziehen. Der Passagier habe während des Flugs husten müssen und Angst vor einer Gasvergiftung gehabt.

Feuerwehr untersuchte die Lufthansa-Maschine

Nach der Ankunft der Maschine in Frankfurt hat die Feuerwehr eine erste Begutachtung vorgenommen. Wodurch genau der Gestank verursacht wurde, wird derzeit von Technikern untersucht. Fotos zeigen, wie das Flugzeug bei der Landung von der Feuerwehr in Empfang genommen wurde:

Bereits am vergangenen Freitag wurden drei Lufthansa-Flüge von Frankfurt nach London City gecancelt. Die Ausfälle seien aber nicht durch technische Fehler, sondern durch die schlechte Wetterlage in London ausgelöst worden, erklärt der Lufthansa-Sprecher. In London gab’s einfach zu viel Nebel.

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