Paris: Die Innenstadt soll eine Fußgängerzone werden

Innenstadt von Paris soll zur Fußgängerzone werden

In Zukunft nur noch zu Fuß durch Paris? Wenn es nach der Bürgermeisterin der Stadt geht, könnte diese Vorstellung schon im kommenden Jahr Realität werden. Geprobt wird derzeit mit autofreien Sonntagen.

Straßenansicht einer Pariser Straße in der Innenstadt.
Im Zentrum von Paris sollen Fußgänger und Radfahrer mehr Platz bekommen als jetzt. Für Autofahrer hieße das: Fahrverbote.

Foto: imago/Marius Schwarz

Sonntags dürfen in vier zentralen Bezirken der Pariser Innenstadt keine Autos mehr fahren. Und auch über die berühmte Prachtmeile, die Champs-Élysée, rollen am ersten Sonntag im Monat keine Pkw mehr.

Bürgermeisterin Anne Hidalgo reicht das aber nicht: Sie will Autos komplett aus der Innenstadt von Paris verbannen.

Die Bürgermeisterin prüft dafür derzeit Pläne, wie das schon im Jahr 2019 gelingen könnte. Um die betroffenen Stadtviertel – das erste bis vierte Arrondissement – miteinander zu verbinden, sollen Shuttlebusse eingesetzt werden. Diese könnten vielleicht bald sogar autonom, also ohne Fahrer oder Fahrerin, unterwegs sein. 

Die vier Innenstadtbezirke sollen übrigens in Zukunft zu einem einzigen zusammengelegt werden: Dem Arrondissement Paris Centre.

Mögliches Autoverbot in Paris wird heiß diskutiert

Einige Pariser Politiker sehen das Projekt allerdings kritisch: Wenn in der Innenstadt keine Autos mehr fahren dürften, würde der überlastete Verkehr und damit einhergehend die Luftverschmutzung in die Randbezirke verschoben. Das berichtet „Le Parisien“.

Bereits im vergangenen Hitzesommer wurden Autos auch an Wochentagen aus der Innenstadt verbannt. Mehrere Tage lang durften nur Fahrzeuge mit den Umweltplaketten 0 bis 3 fahren. 

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