Gefährliches Gleis-Foto: Bloggerin erntet Shitstorm

Gefährliches Gleis-Foto: Bloggerin erntet Shitstorm

Instagram-Sternchen und Influencer riskieren immer mehr für das perfekte Foto. Eine Bloggerin steht nun für ein Foto in der Kritik, auf dem sie in Thailand vor einem fahrenden Zug auf den Gleisen posiert.

Für dieses Foto bekam die Bloggerin Patricia ordentlich Kritik.
Für dieses Foto bekam die Bloggerin Patricia ordentlich Kritik.

Foto: Instagram/oneoceanaway (Screenshot)

Patricia Alejos Monzon ist Architektin, bereist die ganze Welt und postet dabei auf ihrem gut besuchten Instagram-Account regelmäßig schöne Fotos. Ihr neuester Post geriet aber ins Kreuzfeuer der Social-Media-Welt: Beim Besuch des Maeklong-Marktes in Thailand posierte sie für ein Foto auf den Bahngleisen, während der Zug direkt auf sie zufuhr.

Gefährlich oder nicht?

Der Maeklong Railway Market etwas außerhalb von Bangkok ist extrem beliebt bei Touristen, denn der Zug fährt hier mitten durch die Stände, die jedes Mal zur Seite geräumt werden müssen. Ein exotisches Fotomotiv – klar, dass das auch Reiseblogger und Insta-Sternchen anlockt.

Alle machen Fotos aus sicherem Abstand, nur Patricia nicht.
Alle machen Fotos aus sicherem Abstand, nur Patricia nicht. Foto: Instagram/oneoceanaway (Screenshot)

Die Fotos werden aber eigentlich und logischerweise nicht von den Gleisen aus gemacht, sondern daneben. Doch Patricia stellte sich für ihr Bild direkt vor den anrollenden Zug. Einige ihrer Follower finden das extrem verantwortungslos. Sie müsse erkennen, dass sie für viele eine Vorbildfunktion habe und mit solchen Fotos einen gefährlichen Trend setzen könne, so die Grundaussage der Kommentare.

Auch wenn der Zug extrem langsam durch den Markt fährt, sendet ein solches Foto eine falsche Botschaft, findet ein Follower. Mittlerweile hat Patricia das Bild gelöscht und sich in einem neuen Post ausführlich für ihren Fehltritt entschuldigt.

Sie schreibt: „Ich habe falsch gehandelt, indem ich das Foto mit der Beschreibung gepostet habe. Das Bild gibt einen falschen Eindruck meiner Intention wieder. Es zeigt eine gefährliche Situation in einem positiven Licht, auch wenn der eigentliche Fokus auf dem Markt selbst liegen sollte. Ich entschuldige mich dafür.“

Kommentare
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